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Ribnitz-Damgarten Bernsteinstädter sollen fürs Kompostieren zahlen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Bernsteinstädter sollen fürs Kompostieren zahlen
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06:45 21.04.2015
David Plackmeyer, Vorarbeiter auf der Kompostieranlage Körikwitz , lädt mit dem Radlader die Komposterde auf den Laster. Bevor sie verkauft werden kann, muss sie noch gesiebt werden.
David Plackmeyer, Vorarbeiter auf der Kompostieranlage Körikwitz , lädt mit dem Radlader die Komposterde auf den Laster. Bevor sie verkauft werden kann, muss sie noch gesiebt werden. Quelle: Anika Hoepken
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Ribnitz-Damgarten-Körkwitz

Schluss mit kostenlos: Der Service für die Kompostieranlage im Ribnitz-Damgartener Ortsteil Körkwitz (Vorpommern-Rügen) soll in Zukunft auch für Einwohner Geld kosten. Bislang mussten nur Bürger des Amtes Ribnitz-Damgarten und von außerhalb zahlen, wenn sie hier ihre Gartenabfälle abgegeben haben.

Jetzt sprachen die Mitglieder des Umwelt- und des Finanzausschusses bei ihren jüngsten Sitzungen für ein neue Entgeltregelung aus. Eine Entscheidung müssen die Stadtvertreter bei ihrer Sitzung am 29. April treffen. Stimmen Sie zu, muss ab dem 1. Mai gezahlt werden.

Einwohner würden dann genau wie bislang Auswärtige pro Kubikmeter sechs Euro bezahlen. Bei der Mindestabgabe zahlen Einwohner einen Euro, Auswärtige drei Euro.

Grund für die Entscheidung seien die hohen Kosten. So lagen die Ausgaben pro Jahr bei rund 182 000 Euro. Die Einnahmen bei gerade einmal rund 30 000 Euro. „Die Stadt muss jährlich 152 000 Euro dazu schießen“, erklärte Michael Kresin, vom Sachgebiet Umwelt/Abfallwirtschaft.



Anika Hoepken