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Ribnitz-Damgarten Beteiligung: Wustrow bietet Gespräche an
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Beteiligung: Wustrow bietet Gespräche an
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16:35 20.05.2019
Das Ostseebad Wustrow aus der Luft gesehen. Quelle: Ernst Fischer
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Wustrow

Druck aus der Auseinandersetzung zwischen Wustrow und Ahrenshoop um die Verteilung von Einnahmen aus der Bewirtschaftung von Gemeinschaftsländereien hat Bürgermeister Daniel Schossow (SPD) genommen. Er hat ein Gespräch der Gemeindevertretungen mit ihren jeweiligen Rechtsvertretern angeboten. Während der letzten Zusammenkunft der Gemeindevertretung vor den Kommunalwahlen am 26. Mai zeichnete er noch einmal chronologisch den Ablauf der Auseinandersetzung samt der damit zusammenhängenden Entscheidungen nach. Seit 2017 hat Schossow anteilige Zahlungen Wustrows an die Nachbarkommune Ahrenshoop gestoppt. Ahrenshoop hatte in der Folge auf eine Wiederaufnahme der Zahlungen geklagt.

Aktuell erfolgt eine juristische Prüfung einer rechtlichen Grundlage für die Beteiligung Ahrenshoops an den Gewinnen der Bewirtschaftung der Fischlandwiesen. Star-Anwalt Peter-Michael Diestel hegt eigenen Worten zufolge zurzeit „erhebliche Zweifel“, ob Ahrenshoop tatsächlich eine rechtlich bindende Zahlungsverpflichtung nachweisen könne. Es erfolgt zurzeit eine rechtliche Würdigung historischer Dokumente.

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Erst jüngst hatte Bürgermeisterbewerber Daniel Schimmelpfennig (CDU) während eines Wahlkampfauftritts mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf eine nicht ausreichende Information der Gemeindevertreter hingewiesen (die OZ berichtete). Laut Daniel Schossow war der Mitbewerber an allen Entscheidungen beteiligt gewesen.

Timo Richter

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