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Ribnitz-Damgarten Kampf den illegalen Sprayern: Stadt diskutiert Kunst statt Schmiererei
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Kampf den illegalen Sprayern: Stadt diskutiert Kunst statt Schmiererei
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07:06 21.02.2014
Graffiti-Kunst in Ribnitz-Damgarten: Seit dem Sommer begrüßt dieser ältere Herr die Passanten in Richtung Klosterwiese.
Graffiti-Kunst in Ribnitz-Damgarten: Seit dem Sommer begrüßt dieser ältere Herr die Passanten in Richtung Klosterwiese. Quelle: Paula Mittermayer
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Ribnitz-Damgarten

Illegal besprühte Hauswände, Mauern, Schilder und Hydranten: Der Ärger über Schmierereien an Gebäuden ist bei Betroffenen oft groß. Eine Ribnitzer Unternehmerin hat deshalb jetzt angeregt, beschmierte Flächen städtischer Gebäude mit Graffiti-Kunst zu übersprühen. Das würde Ribnitz-Damgarten künstlerisch aufwerten, sagte Schuhgeschäft-Inhaberin Birte Buchin beim jüngsten Unternehmerstammtisch.

Die ‚guten‘ Graffiti, also jene, die nicht nur aus Namenskürzeln bestehen, finden sich in der Stadt zu wenig, meint Buchin. Zwar sind die Trafo-Stationen eines Energieversorgers mit heimischen Vögeln oder Frühblühern gestaltet; die illegalen Schmierereien überwiegen jedoch.

Eine Kooperation zwischen Künstlern und Stadt sei Bürgermeister Frank Ilchmann (parteilos) zufolge aber noch in weiter Ferne. Vorerst muss Einigkeit herrschen, ob städtische Flächen für Graffiti-Kunst angeboten werden sollen. „Es gibt erste Überlegungen. Über konkrete Flächen haben wir aber noch nicht gesprochen“, sagt Ilchmann.

 



OZ