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Ribnitz-Damgarten Boddenland investiert Millionen in neue Leitungen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Boddenland investiert Millionen in neue Leitungen
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15:00 03.01.2015
Ulrich Hager (l.), bei der Boddenland für den technischen Bereich zuständig, und Karsten Hennig, Bauleiter bei der Boddenland, in der Filterhalle des Wasserwerkes Ribnitz. Es ist eines von insgesamt 14 Wasserwerken und wurde in den Jahren 2009 bis 2012 modernisiert.
Ulrich Hager (l.), bei der Boddenland für den technischen Bereich zuständig, und Karsten Hennig, Bauleiter bei der Boddenland, in der Filterhalle des Wasserwerkes Ribnitz. Es ist eines von insgesamt 14 Wasserwerken und wurde in den Jahren 2009 bis 2012 modernisiert. Quelle: Edwin Sternkiker
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Ribnitz-Damgarten

Die Wasser- und Abwasser GmbH Boddenland Ribnitz-Damgarten (Kreis Vorpommern-Rügen) will in diesem Jahr drei Millionen Euro investieren. Vor allem in die Sanierung des Rohrleitungsnetzes werde das Geld fließen, sagte Geschäftsführer Hans Köhler. In welchem Umfang das in den kommenden Jahren notwendig sein wird, zeigen die Zahlen des Unternehmens.

Die Versorgungsleitungen im Zuständigkeitsbereich der Boddenland - zwischen Ribnitz, Barth und Fischland-Darß-Zingst - sind insgesamt rund 900 Kilometer lang, 328 Kilometer davon sind noch Asbest-Zementrohre aus DDR-Zeiten. Die ältesten liegen bereits seit über 40 Jahren in der Erde. Bisher wurden rund 350 Kilometer Leitungen saniert.

„Es führt kein Weg daran vorbei, wir müssen auch in Zukunft in die Sanierung des Rohrleitungssystems investieren, wenn wir die Abnehmer stabil mit Trinkwasser versorgen wollen“, sagte Köhler. Der Trinkwasserpreis bleibe 2015 stabil. Wie der Geschäftsführer informierte, wird er auch in diesem Jahr bei 1,53 Euro (brutto) pro Kubikmeter liegen. 



Virginie Wolfram