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Ribnitz-Damgarten Ausbauplan für Wieck in der Kritik
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Ausbauplan für Wieck in der Kritik
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15:17 28.02.2019
Die Verteilerkästen in Ahrenshoop sind gesetzt, nicht immer zur Zufriedenheit der Gemeindevertreter. Quelle: Timo Richter
Fischland-Darß-Zingst

Wenn in Wustrow auf einmal der Mitarbeiter der Telekom vor der Tür steht, ist das ein Zeichen des fortschreitenden Ausbaus des Glasfasernetzes für ein besseres Internet auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.In Wustrow ist das Verlegen der Leerrohre für die Glasfaserleitungen inzwischen abgeschlossen, die Arbeiter-Teams sind inzwischen nach Ahrenshoop weitergewandert. In Zingst wird noch kräftig gebuddelt.

Doch es geht voran, wie es der Koordinator für den Breitbandausbau im Bereich des Amtes Darß/Fischland, Helge Prößdorf, sagt. Die Arbeiten in Wustrow seien abgeschlossen. Nun klingelt der Telekom-Mann, um einen Termin und Details für den Hausanschluss abzustimmen. Die Arbeiten in Ahrenshoop haben sei einiger Zeit begonnen. So sind mittlerweile sämtliche Verteilerkästen in dem Ostseebad aufgestellt worden.

Kritik an Platzierung von Verteilerkasten

Deren Platzierung stieß innerhalb der Gemeindevertretung des Künstlerortes auf Kritik. Beispiel Bushaltestelle: Der Verteilerkasten dort sei viel zu nah an einem Baum aufgestellt worden. Mit dem Verlegen der Leitungen werde der absterben, hieß es in der Runde. Vorgesehen war demnach den Verteilerkasten hinter dem Buswartehäuschen aufzustellen. Auf das Mitspracherecht verschiedener Institutionen wie etwa dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt oder der Straßenbauverwaltung sowie verschiedenen Umweltverbänden verweist Helge Prößdorf.

Das große Ganze hat Helge Prößdorf im Blick. Nach der Fertigstellung der Leitungen in Wustrow geht es in Ahrenshoop weiter. Dann erfolgt der Ausbau in Dierhagen. Das Team in Zingst verlagert seine Tätigkeit nach dem Ausbau in dem Seeheilbad nach Prerow, dann nach Wieck. Zuletzt erfolgt der Breitbandausbau in Born. Zu einen datumsgenauen Terminplan kann und will der Koordinator des Breitbandausbaus im Bereich des Amtes Darß/Fischland nicht äußern.

Zwei Ausbaugebiete in Wieck

Die Verteilerkästen in Ahrenshoop sind gesetzt, in Wieck werden zwei unterversorgte Bereiche angeschlossen. Quelle: Timo Richter

Die Planungen für Wieck haben zuletzt für Missstimmung geführt. In dem Boddendorf werden laut Planung lediglich zwei Bereiche mit dem Glasfasernetz verbunden. Grund ist eine vergleichsweise gute Versorgung mit Datenkapazitäten. In weiten Teilen Wieck ist per Kupferkabel eine Versorgung mit bis zu 50 Mbits pro Sekunde möglich, heißt es seitens des Breitband-Koordinators. Im östlichen Bereich inklusive dem Gebiet Jagdhaus sind sogar bis zu 100 MBits pro Sekunde möglich.

Angeschlossen mit Glasfaserkabel wird darum nur ein Bereich um die Darßer Arche und östlich des Hotels Haferland. In der Kritik wird eine Bevorteilung des Hotels von Bürgermeister Bernhard Scharmberg laut. Aber: Grundlage für die Entscheidung ist die Vorgabe seitens der Bundesregierung, nur da neue Kabel zu verlegen, wo nicht mindestens 30 Mbits pro Sekunde Datenübertragungskapazität erreicht werden, wie Helge Prößdorf sagt. In Wieck wird dagegen kritisiert, dass die versprochene Kapazität mit dem Kupferkabel oftmals überhaupt nicht erreicht wird.

Auch in Wustrow hatte es im Zusammenhang mit der Verlegung des Glasfaserkabels Kritik geben. Viel zu langsam, hieß es verschiedentlich, erfolge der Ausbau. Antwort damals war, schon schlechte Wege würden in dem Zusammenhang ausgebessert. Das Verlegen neuer Gehwegplatten habe mehr Zeit in Anspruch genommen, sagte damals Wustrows Bürgermeister Daniel Schossow (SPD).

Timo Richter

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