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Ribnitz-Damgarten Bus-Projekt wird verlängert
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Bus-Projekt wird verlängert
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13:00 18.12.2018
Die VVR-Linie 210 fährt auf der Strecke Ribnitz-Damgarten-Dierhagen. Quelle: Elisabeth Woldt
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Ribnitz-Damgarten

Urlauber können auch im kommenden Jahr kostenlos den Bus zwischen Ribnitz-Damgarten und Dierhagen nutzen. Das in diesem Jahr gestartete Pilotprojekt der beiden Kommunen in Zusammenarbeit mit der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR) wird fortgesetzt. Das teilte Ribnitz-Damgartens Bürgermeister Frank Ilchmann jetzt mit. Der Vertrag wurde nach dem ersten Probejahr sogar um drei weitere Jahre verlängert. „Das Projekt ist zwar ausbaufähig, aber so erfolgreich, dass wir es weiterführen möchten“, sagt Ribnitz-Damgartens Bürgermeister Frank Ilchmann. Auch die VVR sei von den Fahrgastzahlen überzeugt.

Ziel des Projektes ist es, den Öffentlichen Personennahverkehr für Gäste attraktiver zu machen. Urlauber und Tagesgäste können mit ihrer Kurkarte die Busse zwischen den beiden Orten nutzen und auch bis nach Graal-Müritz und zurück fahren.

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Und das wird ab dem kommenden Jahr auch ganzjährig möglich sein. In diesem Jahr begann die Phase der Anerkennung der Kurkarten als Fahrschein im Mai. Mehrkosten kommen auf die beteiligten Kommunen nicht zu. Ribnitz-Damgarten zahlt an die VVR weiterhin 5000 Euro pro Jahr, die Gemeinde Dierhagen 29000 Euro. Finanziert werden diese Summen mit Einnahmen aus der Kurabgabe.

Künftig soll noch die Technik in den Bussen verbessert werden, um die Kurkarten beispielsweise mit einem QR- oder Strichcode mit einem Lesegerät registrieren zu können. Bislang müssen die Busfahrer selbst schauen, ob die Karte, die der Gast vorhält, gültig ist.

Auch laufen laut Ilchmann die Gespräche mit der Gemeinde Graal-Müritz, deren Gäste mit ihrer Kurkarte den VVR-Bus nicht kostenfrei nutzen können. Denkbar sei auch, das Projekt auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst auszuweiten. „Die Gemeinden auf der Halbinsel sind zumindest hellhörig geworden“, so Frank Ilchmann.

Auf der Insel Rügen gibt es bereits seit 2013 ein solches Projekt. Hier werden die Kurkarten der Ostseebäder Sellin, Baabe und Göhren im Südosten der Insel von der VVR als Fahrschein anerkannt. Außerdem beteiligen sich die Gemeinden Gager/Groß Zicker, Middelhagen und Thiessow daran. Zuletzt stiegen laut VVR die Fahrgastzahlen hier.

Robert Niemeyer

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