Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Ribnitz-Damgarten Dicker Brocken soll auf Wanderschaft gehen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten

Damgarten: Findling soll auf Wanderschaft gehen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
17:09 15.01.2020
Seit vielen Jahren liegt dieser Findling auf einer Wiese, Ecke Liebknecht-Straße/Barther Straße in Damgarten. Er soll einen neuen Platz bekommen. Quelle: Edwin Sternkiker
Anzeige
Ribnitz-Damgarten

Noch liegt der Findling auf einer Wiese, Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Barther Straße. Doch wenn es nach den Mitgliedern des Stadtausschusses Damgarten geht, nicht mehr lange. Sie würden den Zeugen der Eiszeit gern auf Wanderschaft schicken. Und ihn im Damgartener Hafengebiet wieder aufstellen lassen. Versehen mit einer Tafel. Damit folgen die Ausschussmitglieder einem Vorschlag von Jochim Busch. Der Damgartener Heimatkundler hätte auch schon eine Idee, was auf die Tafel könnte, nämlich der Hinweis, dass sich hier von 1762 bis 1880 die Dierlingsche Werft befand. „Weder die Stadtjugend noch Touristen wissen, dass in Damgarten einst der Segelschiffbau blühte. Mit Hilfe des Steins und einer Tafel könnte man Damgartener Stadtgeschichte sichtbarer machen“, so Busch.

„Eine tolle Idee“, sagte Ausschussvorsitzender Andreas Gohs (CDU/FDP) in der Sitzung am Dienstagabend. „Jetzt muss geprüft werden, wie man den Stein bewegen kann.“ Es wäre schön, wenn dieses Vorhaben bis zum Sommer umgesetzt werden könnte, so Gohs.

Anzeige

Geschichts- und Heimatverein will Ausschuss unterstützen

Rita Falkert, die dem Ausschuss als sachkundige Bürgerin angehört, kann dem Vorschlag von Jochim Busch ebenfalls jede Menge abgewinnen. Als Mitglied des Pommerschen Geschichts- und Heimatvereins Damgarten, bot sie Unterstützung an. Sie schlug vor, dass der Verein dem Stadtausschuss einen Vorschlag unterbreitet, wo genau der Findling aufgestellt und wie die Tafel inhaltlich gestaltet werden könnte. Dieses Angebot wurde gern angenommen.

Entdeckt wurde der Zehn-Tonnen-Brocken 2002 bei Tiefbauarbeiten in der Wasserstraße im Stadtteil Damgarten. Damals arbeiteten Reinhard Hübner und seine Kollegen an der Anbindung der Regenentwässerung der Barther Straße an die Wasserstraße, den Wassersteig und den Templer Bach. Bei den Baggerarbeiten stieß Hübner im Einmündungsbereich Wasserstraße/Barther Straße auf dieses Eiszeit-Überbleibsel. Im Auftrage des Abwasserzweckverbandes Körkwitz wurde der Stein mit Hilfe eines Autokranes aus der Erde geholt und landete auf der Wiese Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Barther Straße.

Von Edwin Sternkiker

Interaktive Tafeln sollen Einzug in die Schule halten. Die Gemeindevertreter denken nach Aus des Edeka-Marktes Jens über Alternativen nach.

15.01.2020

Beim Bauausschuss wurde der Stand der Arbeiten in den vier geplanten Gebieten bekanntgegeben. Während es im Lerchenweg vorangeht, droht in der Uhlenflucht ein Neuanfang.

15.01.2020

Das Agrarpaket des Bundes mit schärferen Umwelt- und Tierschutzauflagen für Landwirte sorgt weiter für Unmut bei Bauern. Sie nehmen die Grüne Woche in Berlin zum Anlass für neue Proteste.

17.01.2020