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Ribnitz-Damgarten Dank Klimaanlage im grünen Bereich
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Dank Klimaanlage im grünen Bereich
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16:28 14.08.2018
Das Kunstmuseum in Ahrenshoop wurde vor fünf Jahren eröffnet. Quelle: voigt&kranz
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Ahrenshoop

19 000 Besucher zählt das Kunstmuseum Ahrenshoop (Vorpommern-Rügen) seit Anfang Januar. Im vergangenen Jahr seien das im selben Zeitraum zwar deutlich mehr gewesen, aber das sei ja auch ein Sommer gewesen, der eigentlich kein Sommer war, sagt die Leiterin Marion Schael. „Da hatten wir dann wirklich unheimlich viele Besucher“, sagt sie.

In diesem Jahr ist das ein wenig anders. „Wir haben ja jetzt einen Jahrhundertsommer und wer hier an der Küste Urlaub macht, der will natürlich vor allem an den Strand“. Dennoch kann man sich im Museum über zu geringe Besucherzahlen nicht beklagen. „Wir haben da auch von unserer wunderbaren Klimaanlage profitiert“, sagt die Leiterin. Das habe sich herumgesprochen und so habe der August viele Besucher hergespült, sagt sie.

„Wir müssen schon haushalten“

Aber auch das umfangreiche Angebot führt dazu, dass das Museum bei den Besuchern sehr beliebt ist. „Wir zeigen hier nicht nur Sammlungen, sondern veranstalten auch zahlreiche Workshops und Aktionen für Kinder“, sagt Marion Schael. Das Museum ist nicht staatlich, sondern wird von einem Verein getragen. „Wir müssen schon haushalten und merken es sofort, wenn die Besucherzahlen zurückgehen“, sagt Marion Schael“, aber zurzeit ist alles noch im grünen Bereich“.

Die Workshops ermöglichen es den Besuchern, sich auch selbst einmal auszuprobieren. „Sie können selbst Aquarell malen und auch weben“, sagt die künstlerische Leiterin Katrin Arrieta. „Die Workshops werden sehr gut angenommen“. Auch die Familiensamstage seien sehr beliebt. „Da gehen die Besucher dann erst in die Ausstellung und können ihre individuellen Eindrücke dann anschließend in eigene Kunstwerke umsetzen“, sagt sie.

Kinder begeistern

Auch auf die kleinen Besucher geht das Museum ganz besonders ein und bietet verschiedene Aktionen. Mit dem Museumskoffer der fiktiven Figur Paul Palette können Kinder die Inhalte des Museums ganz aktiv entdecken. „Wir wollten ihnen damit einen spielerischen Zugang ermöglichen“, sagt Katrin Arrieta. Auch Gute Nacht Geschichten werden im Museum erzählt.

Für die Erwachsenen war vor allem die Sonderausstellung mit den Werken von Dora Koch-Stetter interessant, die noch bis zum 2. September zu sehen sein wird. Mit rund 60 Werken ist es die größte Ausstellung, die es je über die Malerin gegeben hat. „Der Inhalt lief besonders gut“, sagt Katrin Arrieta. „Die Frau war eine weitgehend unterbewertete und vergessene Küstlerin und stand lange Zeit im Schatten ihres Mannes, hat aber einen großen Beitrag zur Moderne in Ahrenshoop geleistet.“ Über 40 Jahre lebte Dora Koch-Stetter in der Künstlerkolonie Ahrenshoop. „Die Ausstellung ist sehr umfangreich und mit der Hilfe der Förderer konnten wir viele Gemälde restaurieren und in den Zustand der Entstehungszeit versetzen“.

Sonnenfluten zum fünften Geburtstag

Anlässlich des 5. Museumsgeburtstages eröffnet am 7. September eine neue Ausstellung im Kunstmuseum Ahrenshoop. „Sonnenfluten – Schattenburgen“ zeigt die Malerei der Künstlerkolonie von 1940 bis heute. „In dem Ausstellungsprojekt geht es auch um die gesellschaftlichen Zustände in der DDR und es wird gezeigt, wie nah Licht und Schatten beieinanderliegen“, sagt Katrin Arrieta und hofft auf großes Interesse.

Dana Frohbös

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