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Ribnitz-Damgarten Die Pommernarche: Orte der Vielfalt
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Die Pommernarche: Orte der Vielfalt
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15:34 11.08.2019
Friz Fischer (l.), Sprecherin der Pommernarche, und die Vorstandsmitglieder Susanne Maacks-Mitusch und Reinhard Martin mit dem der Auszeichnung für den "Ort der biologischen Vielfalt". Quelle: Robert Niemeyer
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Klockenhagen

Der Verein Pommernarche ist am Sonntag beim Fest der biologischen Vielfalt in Klockenhagen als „Ort der biologischen Vielfalt“ ausgezeichnet worden. Im Freilichtmuseum nahmen die Vertreter der Pommernarche den Preis entgegen. „Herzlichen Dank. Das hilft unserem Prozess sehr“, sagte Friz Fischer, Sprecherin des Vereins.

Dabei geht der Preis in diesem Jahr weniger an einen einzigen Ort. Die Pommernarche vereine bzw. vernetze viele Orte in der Region Pommern. „Die Pommernarche sucht und fördert Leuchttürme der Region und ist dabei selbst ein Leuchtturm“, sagte Renée Moreaux von der Succow-Stiftung, die gemeinsam mit der Universität Greifswald und dem Museumsverein Klockenhagen das Fest der biologischen Vielfalt veranstaltete.

Der Preis wurde im Rahmen des Projektes „Schatz an der Küste“, das diverse Projekte zum Erhalt von Natur und Umwelt in der Region zwischen Rostocker Heide und Westrügen umsetzt und fördert, zum fünften Mal verliehen. Gefördert wird die Initiative „Schatz an der Küste“ vom Bundesamt für Naturschutz.

Die Pommernarche hat laut Friz Fischer 25 Mitglieder. Der 2014 gegründete Verein hat sich dem Erhalt pommerscher Nutztierrassen und Pflanzen verschrieben, wie etwa der Pommerngans oder dem Pommernschaf. „Unser historisches Erbe ist vom Aussterben bedroht“, so Fischer. Die Mitglieder des Vereins züchten die Tiere und Pflanzen und vermarkten sie bzw. die daraus entstandenen Produkte. „Sie sind Vorreiter, ein Vorzeigeprojekt“, sagte Marie-Luise Waldenspuhl aus dem Landwirtschafts- und Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommerns in Vertretung von Umweltminister Till Backhaus.

Im vergangenen Jahr war der Hof Salomon auf der Insel Rügen für die Bemühungen zum Erhalt der Ralower Salzgraswiesen am Bodden auf Rügen als „Ort der biologischen Vielfalt“ ausgezeichnet worden.

Die Verleihung in diesem Jahr war jedoch wohl vorerst die letzte. Im kommenden Jahr endet der Projektzeitraum für das Projekt „Schatz an der Küste“, und somit auch der Wettbewerb „Ort der biologischen Vielfalt“. Ein Folgeprojekt sei zwar geplant. Ob es in diesem Rahmen einen neuen Wettbewerb gibt, sei noch offen, so Renée Moreaux. Auch müsse noch geklärt werden, was mit dem Wanderpokal passiert. Eine Möglichkeit sei, dass sie für einen guten Zweck versteigert wird.

Von Robert Niemeyer

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