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Ribnitz-Damgarten Einrichtung einer Fußgängerzone wird skeptisch gesehen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Einrichtung einer Fußgängerzone wird skeptisch gesehen
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20:31 09.04.2015
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Ribnitz-Damgarten

Im April 2005 wurde die Verkehrsführung in der Ribnitzer Innenstadt umgestellt. Kernpunkte: Wiedereinführung des Zweirichtungsverkehrs in der Langen Straße und der Straße Am See, Einrichtung einer Tempo 30-Zone und Einführung der Rechts-vor-Links-Regelung in der Langen Straße. Haben sich diese Veränderungen bewährt?

Oliver Stroh, der Vorsitzende der Handwerker und Kaufmannschaft 1861 Ribnitz sagt, ja. Schon deshalb, weil die Zahl der Verkehrsunfälle deutlich gesunken sei. Das heiße aber nicht, dass man mit der Verkehrssituation zufrieden sein könne. Verbesserungen im Detail seien notwendig, zum Beispiel, wenn es darum gehe, den Durchgangsverkehr zu vermindern.

Die  jetzt vom Ausschuss für Ordnung, Sicherheit und Verkehr vorgeschlagene Einrichtung einer Fußgängerzone oder einer verkehrsberuhigten Zone zwischen Ribnitzer Rathaus und Kaufhaus Stolz (OZ berichtete) sei allerdings keine Lösung, um das Problem des Durchgangsverkehrs zu lösen, sagt Oliver Stroh.  Denn es sei zu befürchten, dass viele Fahrer dann auf die Straße Am See ausweichen würden, fürchtet er. Damit wären dort Staus vorprogrammiert.



Edwin Sternkiker