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Ribnitz-Damgarten Enkeltrick: Rentner um 27000 Euro betrogen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Enkeltrick: Rentner um 27000 Euro betrogen
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06:33 18.09.2015
Ein Rentner in Barth fiel auf einen sogenannten Enkeltrick rein. Quelle: imago
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Barth

Ein 87-jähriger Mann aus Barth ist einem sogenannten Enkeltrick zum Opfer gefallen. Um insgesamt 27000 Euro wurde der Mann betrogen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Masche lief folgendermaßen: Per Telefon hatte sich ein Mann gemeldet, von dem der Rentner annahm, es sei sein Sohn. Der Anrufer gab laut Polizei an, in Schwierigkeiten zu sein. Ihm drohe Gefängnis. Der falsche Sohn habe den 87-Jährigen aufgefordert, 10000 Euro für die Kaution und 13000 Euro für einen sogenannten Untersuchungsführer zu zahlen. Eine Überweisung hätten die mutmaßlichen Betrüger abgelehnt. Das Geld solle in bar übergeben werden. Der 87-Jährige habe eingewilligt. Kein halbe Stunde später klingelte es an seiner Tür, so die Polizei weiter. Warum er dann sogar 27000 Euro statt der geforderten 23000 Euro überreichte, ist nach Polizeiangaben noch unklar. Das Geld wurde in 50-Euro-Scheinen übergeben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Geschädigte befand sich in den vergangenen Wochen offenbar allein zu Hause, da sein Sohn selbst im Urlaub war. Dieser echte Sohn hatte nach seiner Rückkehr Anzeige bei der Polizei erstattet.

Die Polizei rät in solchen oder ähnlichen Fällen immer misstrauisch zu sein, sollte sich jemand, auch scheinbare Angehörige, am Telefon nicht mit Namen vorstellen. Betroffene sollten sich vergewissern, dass der Anrufer wirklich ein Verwandter ist, indem die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer angerufen wird.  Außerdem sollten keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preisgegeben werden. Es sollte sofort die Polizei informiert werden, wenn ein Anruf verdächtig erscheint oder man selbst Opfer einer solchen Masche geworden ist.



Niemeyer, Robert

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