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Ribnitz-Damgarten Erster Bernstein-Cup: Ribnitzer erwarten namhafte Gegner
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Erster Bernstein-Cup: Ribnitzer erwarten namhafte Gegner
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00:00 03.07.2015
Erfolgreich dank guter Fitness: Ben Meyer (v.) läuft seinen Gegenspielern in der letzten Partie der abgelaufenen Saison auf und davon. Jetzt haben die Ribnitzer erst mal Sommerpause. Fotos (2): Tommy Bastian
Erfolgreich dank guter Fitness: Ben Meyer (v.) läuft seinen Gegenspielern in der letzten Partie der abgelaufenen Saison auf und davon. Jetzt haben die Ribnitzer erst mal Sommerpause. Fotos (2): Tommy Bastian
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Ribnitz-Damgarten

Ben Meyer wischt sich den Schweiß von der Stirn und atmet tief durch. Geschafft! Gut 22 Minuten benötigte der 20-Jährige für den Zwölf- Rundenlauf um den Sportplatz „Berliner Straße“. Am Dienstag trainierten die Handballer des Ribnitzer HV (RHV) zum letzten Mal vor der Sommerpause. Ehe es in den Urlaub geht, bat Trainer Jörn Schläger noch mal zum Fitnesstest.

Nun haben seine Spieler vier Wochen frei, ehe Anfang August die Vorbereitung auf die neue Saison in der Mecklenburg-Vorpommern- Liga beginnt. „Die Spieler haben jedoch Hausaufgaben mitbekommen, damit wir nicht bei Null starten“, sagt Schläger. „Für mich ist das nichts besonderes. Es ist doch normal, dass sich ein Sportler regelmäßig bewegt. Ohne Sport würde mir etwas fehlen“, betont der 42-jährige Ex-Nationalspieler.

Höhepunkt der Saisonvorbereitung soll am 29. August der erste Bernstein-Cup des Vereins werden. RHV-Manager Stefan Stuht hatte viele Vereine angeschrieben, um ein attraktives Teilnehmerfeld auf die Beine zu stellen. Mit Erfolg. Neben dem U-19-Bundesliga- Team des HSV Hamburg (die OZ berichtete) haben mittlerweile die A-Junioren des HC Empor Rostock zugesagt. Auch die Rostocker haben sich wie im Vorjahr für die Nachwuchs-Eliteklasse qualifiziert. Komplettiert wird das vierköpfige Feld durch den Landesmeister und Ligarivalen Stavenhagener SV, der auf den Aufstieg in die überregionale Oberliga Ostsee- Spree verzichtete.

„Diese Gegner werden kurz vor dem Saisonstart echte Gradmesser für uns sein“, blickt Stuht voraus. Der 43-Jährige hofft zur Turnierpremiere auf eine volle Sporthalle „Am Mühlenberg“. Sein Verein werde, so Stuht, ein attraktives Rahmenprogramm auf die Beine stellen. Informationen zum Karten-Vorverkauf werde man in diesem Monat noch bekanntgeben, erklärte der Ribnitz-Damgartener weiter.

Gespielt wird im Modus jeder gegen jeden über zweimal 20 Minuten. Anders als im Punktspielbetrieb gibt es keine Auszeiten. Das Eröffnungsspiel bestreiten der Ribnitzer HV und die U 19 des HC Empor. Erster Anwurf bei der Tagesveranstaltung soll um 11 Uhr, die Siegerehrung am späten Nachmittag sein.

„Mit diesem Ablauf garantieren wir jeder Mannschaft viel Spielzeit, das war uns sehr wichtig“, betont Stuht. „Und eine Tagesveranstaltung ist aus organisatorischer Sicht effektiver als ein Turnier über mehrere Tage.“

Wenn der Trainingsbetrieb wieder beginnt, möchte der ehrgeizige Trainer Schläger direkt mit Ballarbeit loslegen. „Dafür brauchen wir allerdings einen gewissen Fitnessstand, den wir zu Beginn noch mal überprüfen werden.“ Dann stehen wieder zwölf Runden um den Sportplatz an. Die Ribnitzer, im abgelaufenen Spieljahr Sechster, wollen sich 2015/2016 weiter nach oben orientieren.

Eine Woche vor dem Heimturnier starten sie am 22. August beim hochkarätig besetzte Jacob- Cement-Cup in Neubrandenburg. Dort spielt der Landespokalsieger von 2014 gegen die Drittligisten HSV Usedom, SV Mecklenburg Schwerin sowie den gastgebenden Viertligisten SV Fortuna Neubrandenburg.

Geplant ist noch ein Freundschaftsspiel gegen Drittligist Stralsunder HV oder Zweitligist HC Empor Rostock. Diese Partie könnte im Rahmen des Kurztrainingslagers vom 7. bis 9. August ausgetragen werden. „Es laufen Gespräche mit beiden Vereinen und der Stadt Ribnitz-Damgarten, die uns ganz toll unterstützt“, bedankt sich Stuht.

Punktspielstart in der MV-Liga ist für den Ribnitzer HV am 12. September. Dann gastiert Oberliga-Absteiger SV Warnemünde am Mühlenberg. „Das ist zum Auftakt gleich ein besonderes Spiel, denn es treffen viele alte Teamkollegen aufeinander“, freut sich Stuht.



Tommy Bastian