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Ribnitz-Damgarten Kleines Filmfestival in Ahrenshoop
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Kleines Filmfestival in Ahrenshoop
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14:10 09.11.2018
Im Hotel The Grand finden vom 14. bis 17. November die Ahrenshooper Filmnächte statt. Quelle: Timo Richter
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Ahrenshoop

Erinnerungen an aufregende Zeiten im Hotel The Grand werden mit der Neuauflage der Ahrenshooper Filmnächte wach. 2013 begeisterten Lana Cooper und Franz Rogowski als passabel durchgeknalltes Paar in „Love Steaks“. Der Film entstand in weiten Teilen in dem Hotel – unter Beteiligung von Gästen und Beschäftigten. Lana Cooper meldet sich zu den Filmnächten als Hauptdarstellerin mit „Liebesfilm“ im Wettbewerbsprogramm der Ahrenshooper Filmnächte im The Grand zurück.

Vom 14. bis 17. November sind im The Grand sechs deutsche Filmproduktionen im Wettbewerbsprogramm zu sehen, dazu kommen drei Filme von Stipendiaten des Künstlerhauses Lukas, die im Sonderprogramm laufen. Erstmals findet das Ereignis im November statt und reiht sich damit ein in die Vielzahl von Filmfesten in ganz Deutschland.

„Absoluter Verkaufsrekord

Das war für den Ahrenshooper Kurdirektor Roland Völcker aber nicht die entscheidende Intention für die Terminverlegung. „Unser kleines Festival“ will gar nicht mit den Größen des Genres konkurrieren. Anspruchsvolles junges deutsches Kino in geradezu familiärer Atmosphäre – das sind die Merkmale, die die Ahrenshooper Filmnächte ausmachen. Das funktioniert, immerhin findet das Festival inzwischen zum 14. Mal statt. Und das funktioniert auch im November. Nie zuvor waren mehr Festivaltickets verkauft worden als in diesem Jahr, das ist ein „absoluter Verkaufsrekord“, jubelt der Kurdirektor.

Roland Völcker sieht die Filmnächte denn auch als Ergänzung in erster Linie zum Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin. Dessen künstlerischer Leiter Volker Kufahl besorgt nämlich auch die Auswahl der Filme für das Kino-Festival in Ahrenshoop. Die handverlesene Auswahl der Filme komme dort besonders gut zur Geltung, gibt es als Extra doch auch die Filmgespräche. Für jeden der sechs Wettbewerbsbeiträge stehen kompetente Beteiligte im Anschluss an die Vorführung Rede und Antwort.

Hochkarätige Jury

Mit weitläufig bekannten Namen ist in diesem Jahr die Jury besetzt. Da ist Jördis Triebel, zuletzt in der Serie „Babylon Berlin“ zu sehen. Dass sie darin mit dem Filmnamen Völcker unterwegs war, prädestiniert die 1977 geborene Schauspielerin für einen Sitz in der Jury. Zur Seite stehen ihr Uwe Kockisch, der unter anderem seit 2003 als Commissario Guido Brunetti in den Verfilmungen der Krimis von Donna Leon einem großen Publikum bekannt ist. Zudem hatte er als Stasi-Offizier Hans Kupfer eine Hauptrolle der Serie „Weißensee“ inne. Dritter in der Runde ist der diplomierte Schauspieler Max Moor. Der ist seit rund 25 Jahren intensiv in der Kulturberichterstattung aktiv. Seit 2007 moderiert er die Sendung „ttt“ im Ersten.

Sämtliche Wettbewerbsbeiträge sind in Ahrenshoop vor ihrem offiziellen Kinostart zu sehen. Aus den sechs Filmen wählt die Jury den besten Film, dotiert mit 2000 Euro, gestiftet von der Kommune. Dazu gibt es eine Auszeichnung mit einem „Förderpreis“, den die Kurverwaltung des Ostseebades zusammen mit dem Künstlerhaus Lukas für ein herausragendes Drehbuch beziehungsweise besondere eine Regieleistung ausgelobt haben. Dazu kann das Publikum seinen Lieblingsfilm bestimmen.

Rückkehr als Kriegsfotografin

Als ebenso ausgeflippte wie gerne angesäuselte Küchenhilfe hatte sich Lana Cooper in ihrer Rolle in „Love Steaks“ im The Grand wohl gefühlt. Jetzt kommt sie auf der Leinwand als Kriegsfotografin Ira zurück, die ihren Lover mit der Frage nach dem Kinderwunsch in Gewissensnöte bringt.

14. November, 19 Uhr: Eröffnung der 14. Ahrenshooper Filmnächte, Musik von der Gustav-Peter-Wöhler-Band, Vorstellung der Jury und der Wettbewerbsfilme, im Anschluss „Axel, der Held“ (Wettbewerbsprogramm), danach Gespräch mit Regisseur Hendrik Hölzemann

15. November, 16 Uhr: „Wir haben nur gespielt“ (Wettbewerbsprogramm), im Anschluss Gespräch mit Regisseurin Ann-Kristin Reyels

15. November, 18.30 Uhr: „Vakuum“ (Wettbewerbsprogramm), danach Gespräch mit Regisseurin Christine Repond

15. November, 21 Uhr: „Liebesfilm“ (Wettbewerbsprogramm), im Anschluss Gespräch mit Filmschaffenden

16. November, 16 Uhr: „Westen“ (Sonderprogramm), danach Gespräch mit Drehbuchautorin Heide Schwochow und Schauspielerin Jördis Triebel

16. November, 18.30 Uhr: „Adam und Evelyn“ (Wettbewerbsprogramm), anschließend Gespräch mit Filmschaffenden

16. November, 21 Uhr: „Das schönste Paar“ (Wettbewerbsprogramm), danach Gespräch mit Regisseur Sven Taddicken

17. November, 13.30 Uhr: „Familie Brasch“ (Sonderprogramm), danach Gespräch mit Regisseurin Annekatrin Hendel

17. November, 16 Uhr: „Home is here“ (Sonderprogramm), im Anschluss Gespräch mit Regisseurin Tereza Kotyk

17. November, 19 Uhr: Preisverleihung mit anschließender Filmparty und Vorführung des besten Films

Tickets von acht Euro (Film) bis 75 Euro (Festivalticket) gibt es in der Ahrenshooper Kurverwaltung und im Hotel The Grand

Timo Richter

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