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Fischland-Darss Darß-Festspiele knacken den Rekord
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00:00 27.08.2014
Holger Schulze blickt beruhigt in die Zukunft. Das Stück „Die Heiden von Kummerow 2 - Der Müller muss weg“ war ein voller Erfolg.
Holger Schulze blickt beruhigt in die Zukunft. Das Stück „Die Heiden von Kummerow 2 - Der Müller muss weg“ war ein voller Erfolg. Quelle: Timo Richter
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Mit gut 10 000 Besuchern haben die Darß-Festspiele 2014 den Vorjahreserfolg eingestellt. An den Erfolg der diesjährigen Spielzeit wollen die Darß-Festspiele auch 2015 anknüpfen.

Dann dürfen sich die Freunde von Freilicht-Theater auf ein Wiedersehen mit den „Heiden von Kummerow“ freuen: Himmel, Hölle, Halleluja heißt die dritte Folge aus der Romanvorlage von Ehm Welk.Den Grund für den guten Zuspruch sieht der Vorsitzende des Festspielvereins und Intendant der Aufführungen, Holger Schulze, nicht allein in gutem Wetter.

„Wir sind professioneller geworden“, sagt der Schauspieler. Sämtliche erwachsenen Mitwirkenden verdienten in der Branche ihre Brötchen. Und dann die Kinder: „Man konnte deutlich merken, dass die ihre 2013 gemachten Erfahrungen während des Winters hervorragend verarbeitet haben“, betont er.

Holger Schulze hat mit der Entscheidung für eine weitere Episode aus dem Werk Ehm Welks den Geschmack der Theaterfreunde genau getroffen. Zu tiefgründig dürfen die Stücke nicht sein. Der „Raub der Sabinerinnen“ im Jahr 2010 mit vergleichsweise geringen Zuschauerzahlen bestätigen Holger Schulze. Die Entscheidung, auch 2015 wieder mit einem Stück aus dem schier unerschöpflichen Fundus komischer Begebenheiten in den „Heiden von Kummerow“ an den Start zu gehen, fiel nicht schwer. Im kommenden Jahr schickt Holger Schulze den Vater Grambauer, im Welk‘schen Werk „eine Art Sozi“, in den Kampf gegen den Pastor. „Das wird sehr heiter werden“, ist der Schauspielchef überzeugt. Es würden aber auch ernstere Hintergedanken anklingen. Angefangen, die Texte für die Aufführung der Darß-Festspiele zu schreiben, hat Holger Schulze schon längst.

Dass es dann wieder derb zur Sache gehen wird, das ist sicher. Denn gerade diese Rohheit, gepaart mit einer kräftigen Portion Bauernschläue, kommt beim Publikum gut an, wie Holger Schulze sagt. Der Charakter des ursprünglich in Vorpommern angesiedelten Stückes passe auch ganz gut auf Land und Leute in dieser Region.

Geradezu überwältigt zeigt sich Holger Schulze vom Vorverkauf. In diesem Jahr wurden so deutlich mehr Karten verkauft als an der Abendkasse. Und: Selbst an Abenden mit dunklen Wolken saßen regelmäßig an die 300 Zuschauer auf den Bänken.

Erfolg wiederholt
10 000Besucher strömten im vergangenen Jahr zur Freilichtbühne in Born. Diese Marke haben die Darß-Festspiele mit dem Stück „Die Heiden von Kummerow 2 — Der Müller muss weg“ knapp übertroffen. Daran will Intendant Holger Schulze im kommenden Jahr anknüpfen.
Letzte Aufführungen des Stücks „Die Heiden von Kummerow 2 — Der Müller muss weg“ finden heute und am Freitag statt. Beginn: 20 Uhr. Karten von 13 bis 19 Euro sind unter ☎
030-2 01 69 60 07 erhältlich.



Timo Richter

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