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Ribnitz-Damgarten Fremdenverkehrsabgabe sorgt für Unmut
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Fremdenverkehrsabgabe sorgt für Unmut
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06:44 13.10.2015
Bestatter Christoph Winkler versteht nicht, warum er eine Fremdenverkehrsabgabe zahlen soll. Quelle: Daniel Heidmann
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Ribnitz-Damgarten

Die Pläne der Stadt Ribnitz-Damgarten (Vorpommern-Rügen), eine Fremdenverkehrsabgabe für regionale Unternehmen einzuführen, sorgen für Diskussionen. Einige Branchen, die voraussichtlich ab April 2016 zu den Abgabepflichtigen gehören, hinterfragen ihre Beteiligung an der Gebühr. „Was haben wir denn mit dem Tourismus zu tun?“, wundern sich unter anderem Fahrschulen oder Bestatter.

Die Stadt bezieht sich in ihren Plänen auf das Kommunalabgabengesetz Mecklenburg-Vorpommerns und auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofes Mannheim. Herangezogen werden sollen alle Unternehmen, die vom Tourismus profitieren.

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„Je größer der Vorteil, desto höher die Gebühr“, erklärt Heike Karnatz, Leiterin des Amtes für Tourismus, Schule und Sport. Die Bemessung dieser unterschiedlichen Abgabesätze ist in den nächsten Wochen Aufgabe der Stadtvertreter.



Daniel Heidmann