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Ribnitz-Damgarten Hoher Sachschaden bei Unfällen bei Ribnitz-Damgarten
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Hoher Sachschaden bei Unfällen bei Ribnitz-Damgarten
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16:56 19.09.2019
Bei einem Umfall auf der B105 zwischen Damgarten und Ribnitz wurden am Donnerstag zwei Autofahrer leicht verletzt. Quelle: Robert Niemeyer
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Ribnitz-Damgarten

Die Ribnitz-Damgartener Polizei hatte am Mittwoch und Donnerstag alle Hände voll zu tun. Gleich zu sechs Unfällen wurden die Beamten gerufen. Dabei wurden zwei Männer und eine Frau verletzt. An einem Unfall war auch ein Kind beteiligt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.

Am Donnerstag hatte ein Unfall für Staus auf der B105 gesorgt. Kurz hinter der Passbrücke zwischen Damgarten und Ribnitz war gegen 13 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache der 55 Jahre alte Fahrer eines Ford Transits, der aus Richtung Damgarten kam, in den Gegenverkehr geraten. Der Wagen stieß mit einem VW-Transporter zusammen. Herumfliegende Autoteile beschädigten zudem einen weiteren VW eines 60-Jährigen aus Ibbenbüren (Nordrhein-Westfalen). Der 55-Jährige sowie der 52-jährige Transporter-Fahrer, beide stammen aus der Region, wurden leicht verletzt zur genaueren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein polizeilich geschätzter Gesamtschaden in Höhe von rund 25000 Euro. Zur Bergung der Unfallfahrzeuge musste die Bundesstraße kurzzeitig zweimal voll gesperrt werden. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr halbseitig an der Unglücksstelle vorbeigeführt. Gegen 14.15 Uhr war die B105 wieder frei.

In der Nähe von Böhlendorf war am Morgen gegen 8.30 Uhr ein Autofahrer aus der Nähe von Kassel (Hessen) von der Fahrbahn abgekommen. Der 69-Jährige war mit seiner 68 Jahre alten Frau auf der Landesstraße 23 in Richtung Bad Sülze unterwegs, als er in einer Linkskurve offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Wagen kam auf einem Feld links der Fahrbahn zum Stehen. Die 69-Jährige wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Wagen selbst konnte erst spät geborgen werden, weil die Strecke aufgrund der gesperrten A20 als Umleitung für den Autobahnverkehr ausgeschildert war. Um den Verkehrsfluss nicht zu behindern, wurde der Mercedes erst Stunden später abgeschleppt. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 15000 Euro.

Auf der Landesstraße 23, zwischen Ravenhorster Dreieck und Eickhof bei Schlemmin, waren am Mittwoch gegen 10.20 Uhr ein Transporter und ein Audi zusammengestoßen. Als der 56-jährige Audi-Fahrer aus der Nähe von Trier (Rheinland-Pfalz), , der mit seiner 55 Jahre alten Frau unterwegs war, nach links in einen Waldweg abbiegen wollte, überholte der Transporterfahrer aus der Nähe von Güstrow. Der Transporter touchierte dabei den Pkw. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von polizeilich geschätzten 15000 Euro.

Gegen 12.50 Uhr wurde am selben Tag der Polizei ein Unfall in Dierhagen gemeldet. Ein 82-jähriger Mann aus der Nähe von Weimar (Thüringen) war mit seinem Fiat aus einer Grundstücksausfahrt in die Ernst-Moritz-Arndt-Straße eingebogen. Dabei nahm er offenbar einer 19-jährigen Toyota-Fahrerin aus Falkensee (Brandenburg) die Vorfahrt. Die junge Frau konnte zwar rechtzeitig bremsen, eine 20-jährige Polo-Fahrerin, ebenfalls aus Falkensee, hinter dem Toyota jedoch nicht. Es kam zum Auffahrunfall. Der geschätzte Sachschaden: etwa 6000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Am Nachmittag wurde die Polizei abermals zur Landesstraße 23 gerufen. Kurz vor dem Abzweig nach Schlemmin hatte sich gegen 14.12 Uhr ein Lkw in der Bankette festgefahren. Die Strecke musste für die Bergung des Lkw für etwa anderthalb Stunden gesperrt werden. Der 36-jährige Fahrer des Lkw, der von der Insel Rügen stammt, blieb unverletzt. Der Sachschaden hält sich mit 400 Euro in Grenzen.

In Dettmannsdorfhatte am Mittwochnachmittag zudem ein 29-jähriger Autofahrer aus Tribsees offenbar eine rote Fußgängerampel übersehen. Mit seinem Wagen touchierte er einen achtjährigen Jungen, der die Straße überqueren wollte. Der Achtjährige war laut Polizei augenscheinlich unverletzt, wurde aber zur genaueren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich hier auf etwa 150 Euro.

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Von Robert Niemeyer

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