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Ribnitz-Damgarten „Ich werde mich festbeißen“
Vorpommern Ribnitz-Damgarten „Ich werde mich festbeißen“
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00:00 17.10.2018
Bürgermeisterkandidat Mario Galepp beantwortete gestern Abend eine Stunde lang in der OZ-Lokalredaktion Ribnitz-Damgarten die Fragen der Facebook-Gemeinde. Quelle: Foto: Robert Niemeyer
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Barth

In Barth wird am 4. November ein neuer Bürgermeister gewählt und die OZ-Leser haben die Chance, den Bewerbern Fragen zu stellen und diese antworten direkt. Gestern Abend hat von 18 bis 19 Uhr Mario Galepp Fragen der Facebook-Nutzer beantwortet.

Olaf Palme: Wie stehen Sie zum weiteren Ausbau der Straßen, z.B. Karl-Marx-Str., Friedrich-Engels- Str. und der Franz-Mehring-Str.? Sind noch Gelder vorhanden?

Mario Galepp: Da sprechen Sie natürlich die Problemstraßen der Stadt an. Schillerstraße und Goethestraße würde ich dazunehmen. Natürlich wäre ich für einen Ausbau der Straßen, möchte aber auch ehrlich sein, dass gerade diese Straßen nicht im förderbaren Gebiet der Stadt liegen. Durch die Straßenbaubeitragssatzung wären die Mieter bzw. Eigentümer natürlich betroffen bei einer Sanierung. Ob und wie wir dieses Problem mit der Verwaltung und den betroffenen Bürgern angehen werden, muss man in Zukunft sehen. Aber gemacht werden muss etwas, da bin ich bei Ihnen.

Jens Hochgräber: Wie möchtest Du das Ehrenamt Feuerwehr interessanter machen?

Mario Galepp: Natürlich liegt mir die Feuerwehr sehr am Herzen. Natürlich ist mir bewusst, dass der Bürgermeister oberster Dienstherr der Wehr ist und gerade deshalb wird meine Priorität auf eurer ehrenamtlichen Arbeit liegen. Dazu gehört in erster Linie eine vernünftige Ausrüstung. Ich würde mir auch wünschen, den Kameraden eine Art Aufwandsentschädigung für ihre Einsätze zahlen zu können, ähnlich wie den Stadtvertretern für ihre Teilnahme an Sitzungen.

Martin Harms: Wie stehst Du zum geplanten zentralen Schulstandort im Vogelsang?

Mario Galepp: Ich bin da geteilter Meinung. Auf der einen Seite sehe ich eine Zusammenlegung in manchen Bereichen immer als Vorteil. Auf der anderen Seite bin ich mir aber nicht sicher, ob die Qualität des Lernens dann nicht zurückfällt. Fakt ist, dass wir es in der Stadtvertretung mehrheitlich beschlossen haben und den angefangenen Weg auch weiterführen sollten. Dabei darf aber die Qualität und Sicherheit an der Grundschule F.A. Nobert nicht leiden, bis wir die Umgestaltung abgeschlossen haben.

Birgit Schwabke: Sie sind ja im Heimatverein tätig und ich denke, dass eins der Ämter – Heimatverein und Bürgermeister – auf der Strecke bleibt. Viele Themen aus Ihrem Wahlprogramm wurden schon von bisherigen Bürgermeistern versprochen und konnten zum Teil nicht umgesetzt werden. Warum glauben Sie, dass Sie es schaffen können mit zwei Ämtern?

Mario Galepp: Mir ist bewusst, dass ich nicht beide Ämter ausführen kann. Ich kann ihnen versichern, dass der Barther Heimatverein ein gut aufgestellter Verein ist, der auch Nachwuchs aufweisen kann. Seit elf Jahren arbeite ich mit einem fast unveränderten Vorstand sehr gut zusammen, der natürlich mit allem vertraut ist. Darum mache ich mir über die Zukunft des Vereins keine Sorgen. Zum zweiten Teil der Frage möchte ich sagen, dass es sich nicht um Ziele handelt, die unerreichbar sind. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich festbeißen werde und gemeinsam mit der Verwaltung und den Stadtvertretern nach Lösungen suchen und diese umsetzen werde.

Heiko Doeffinger: Was qualifiziert Sie fachlich als Bürgermeister?

Mario Galepp: Als erstes möchte ich sagen, das Bürgermeister kein Beruf ist, den man erlernen kann. Ich bin seit 2009 Mitglied der Barther Stadtvertretung und maßgeblich bei vielen Entscheidungen beteiligt gewesen, ob die nun alle richtig waren, sei dahingestellt. Ich habe einen erlernten Beruf, in dem ich auch täglich Verantwortung und Leitung übernehmen muss. Das mach’ ich gern. Ebenso meine ehrenamtliche Tätigkeit im Heimatverein, wo es oft heißt, viele schwere Hürden des Alltags zu meistern.

Wilfried Lohrbeer: Was würden Sie für den Erhalt des Sportplatzes tun?

Mario Galepp: Der Sportplatz wurde vor vielen Jahren für viel Geld renoviert und saniert. Leider vergisst man immer bei solchen Flächen die Pflege danach, wie Rosenrabatten usw. Bevor wir einen neuen Sportplatz, wie geplant bauen, würde ich Verbindungen mit Land und Kreis aufnehmen, um nach Möglichkeiten einer Sanierung zu suchen. Denn selbst bei Neubau und einer 60-prozentigen Förderung bleibt ein Eigenanteil von 40 Prozent. Ich glaube, Barth hat im Moment genug zu tun, die angefangenen Projekte fertigzustellen.

Fragen an die Kandidaten

Martin Maak beantwortet heute von 18 bis 19 Uhr live Fragen auf der Facebook-Seite der OZ-Lokalredaktion Ribnitz-Damgarten. Um 18 Uhr wird dafür ein Post auf der OZ-FacebookSeite veröffentlicht.

In den Kommentaren können die Facebook-Nutzer dem Bürgermeisterkandidaten Fragen stellen und er antwortet sofort darauf. Morgen ist dann, ebenfalls von 18 bis 19 Uhr, Karoline Preisler an der Reihe.

Unsere Facebook-Seite: www.facebook.com/oz.ribnitzdamgarten

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