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Ribnitz-Damgarten „Dann steuere ich in die Nebelbank“
Vorpommern Ribnitz-Damgarten „Dann steuere ich in die Nebelbank“
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06:15 26.01.2019
Das Restaurant "Seeblick" ist eines der Arbeitszimmer von Ivo Pala (52). Gemeinsam mit seiner Verlobten Franziska Moser (31) entwickelt er die Geschichten der Krimireihe "Ein Fall für Fuchs & Haas"."
Das Restaurant "Seeblick" ist eines der Arbeitszimmer von Ivo Pala (52). Gemeinsam mit seiner Verlobten Franziska Moser (31) entwickelt er die Geschichten der Krimireihe "Ein Fall für Fuchs & Haas"." Quelle: Robert Niemeyer
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Prerow

Das Restaurant „Seeblick“ in Prerow: die Ostsee, ein Kaffee und ganz viele Ideen. Bestseller-Autor Ivo Pala schreibt derzeit am vierten Teil der beliebten Küstenkrimi-Reihe „Ein Fall für Fuchs & Haas“, der Ende Februar erscheint. Im Interview mit der OSTSEE-ZEITUNG verrät der 52-Jährige, wie er vom Rheingau an die Ostsee kam, wie wichtig der romantische Aspekt des Autoren-Lebens ist und warum sich die Krimis über die Region Fischland-Darß-Zingst von seinen anderen Werken unterscheiden.

Herr Pala, es sind nur sehr wenige Interviews mit Ihnen zu finden und in Ihrem ersten Küstenkrimi kommt der Reporter auch nicht besonders gut weg. Mögen Sie Journalisten nicht?

Pala: Das ist ein witziger Nebeneffekt, wenn man, a, Schriftsteller ist, und, b, dann tatsächlich über eine Region schreibt. Plötzlich glaubt jeder, irgendeinen Handlungsbezug zu sich herstellen zu müssen. Nein, ich habe mit Journalisten kein Problem.

Wie muss man sich diesen Nebeneffekt vorstellen?

Ich sitze zum Beispiel im alten Hafen in Bodstedt im Restaurant und esse mein Eisbein. Dort gibt es donnerstags immer ein wirklich leckeres Eisbein. Und dann spricht mich plötzlich jemand an und sagt: 'Das Restaurant von der Mudding, das ist doch hier, oder?' Nein, das Restaurant existiert in Wirklichkeit nicht, das existiert nur im Roman. Aber es kann natürlich sein, dass der alte Hafen die Grundinspiration war.

Was hat Sie dazu bewogen, über diese Region zu schreiben?

Die Inspiration, der erste Impuls kam von Franziska, meiner Verlobten.

Wie haben Sie die Region für Ihre Geschichten entdeckt?

Immer, wenn ich raus wollte, ging ich zur „Blauen Bude“ in Bodstedt, das ist der Verkaufsstand der Fischerei Bauer gegenüber vom alten Hafen. Dort wurde ich von den Menschen von Anfang an herzlich willkommen geheißen. Dort bekam ich meinen Kaffee. Mein Küstenfrühstück, Brathering. Und irgendwann, nach über anderthalb Jahren, als ich neben meinen Verlagsprojekten endlich auch Zeit für „Ein Fall für Fuchs & Haas“ hatte, habe ich den Menschen mitgeteilt, dass ich jetzt über die Region schreibe und habe gefragt, ob ich sie interviewen darf. Recherche. Ich brauchte Tipps. So habe ich viele Menschen und ihre Geschichten kennengelernt. Und sie begannen plötzlich, wahnsinnig herzlich und vor allem viel zu erzählen, und wollten, dass das auch im Buch erwähnt wird. In den ersten Wochen habe ich einen Notizblock nach dem anderen vollgeschrieben.

Stimmt es, dass sie wegen der Arbeit für eines Ihrer Bücher in unsere Region gezogen sind?

Ich bin seit 2015 hier, richtig fest seit 2017. Die Wahrheit ist, dass ich wegen der Liebe hergezogen bin. Franziska lebt seit über zehn Jahren hier. Und ich kam dann einfach dazu. Wir haben uns 2011 anlässlich der Buchpremiere meines ersten in Deutschland veröffentlichten Romans, „Die Lazarus-Formel“, kennengelernt. Die Lesung fand in der Wossidlo-Buchhandlung in Ribnitz statt, meine allererste Lesung überhaupt. Dann dauerte es noch ein paar Jahre und wir wurden ein Paar. Der Umzug ging aber einher mit meiner Arbeit an der Darkworld-Saga, ein Fantasy-Epos. Der Verlag wollte das aufgreifen, weil die See schon allein dadurch für mich ein wichtiges Thema in meinen Büchern geworden ist. Die Region hier ist in den ersten beiden Teilen, wenn auch mit Fantasynamen, eingeflossen. Ich hatte gegenüber dem Verlag kommuniziert, dass es extrem hilft, am Meer zu leben, wenn man über das Meer schreibt.

Ursprünglich stammen Sie aus dem Rheingau, haben vor Ihrem Umzug nach Vorpommern in Berlin gelebt. Wie sind Sie hier angekommen bzw. aufgenommen worden?

Die Menschen sind gar nicht so verschieden, wie man immer glaubt. Ich bin aufgrund meiner früheren Berufe sehr häufig umgezogen, vom Rheingau nach Wiesbaden, von Wiesbaden nach Hamburg, von Hamburg nach Berlin, von Berlin zurück in den Rheingau, dann nach Mühlheim an der Ruhr, wieder nach Berlin und dann hierher. Ich habe dort überall auch gelebt. Ich weiß nicht, ob ich mich akklimatisiert habe oder die Menschen hier sich an mich gewöhnt haben. Ich habe mir einfach Zeit genommen und bin mit der Gelassenheit, die meinem Beruf geschuldet ist, auf die Menschen zugegangen. Ob ich nun als Richard Hagen über den Rheingau schreibe oder als Ivo Pala über die Region hier, die Archetypen sind immer dieselben: Die bärbeißigen Blocker, die mit einem erstmal überhaupt nichts zu tun haben wollen. Hier muss sich der Fremde erstmal beweisen oder zumindest signalisieren, dass er nicht stört. Und umgekehrt hast du auch immer die offenen Typen, die dich unglaublich herzlich willkommen heißen. Und um den Kreis zu schließen: Damals in Hamburg hat man mir auch prophezeit, dass die Fischköppe kühl und distanziert seien. Waren und sind sie mir gegenüber allerdings nie.

Zur Person: Ivo Pala

Ivo Pala lebt in der Nähe des Boddens südlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Seinen genauen Wohnort hält er geheim. Der 52-Jährige verfasst seit etwa 20 Jahren Drehbücher sowohl für Filme als auch für TV-Serien.

Pala wurde in Eltville am Rhein geboren und wuchs in Oestrich-Winkel im Rheingau auf. Vor seiner Karriere als Schriftsteller absolvierte er eine Ausbildung in der Hotellerie, studierte Volkswirtschaftslehre und war in leitenden Positionen im Vertrieb und Marketing von IT- und Telekommunikationsunternehmen tätig, über die er mit der deutschen Film- und TV-Industrie in Berührung kam, für die Ivo Pala unter anderem als Drehbuchautor und Dramaturg arbeitete.

2011 erschien sein erster Roman„Die Lazarus-Formel“. Der erste Teil der Küstenkrimi-Reihe „Ein Fall für Fuchs & Haas“ mit dem Titel „Die Tote im Räucherofen“ erschien 2017. 2018 folgten Teil zwei (“Die Leiche am Strand“) und drei (“Die Bestie im Moor“). Der vierte Krimi „Ein Fall für Fuchs & Haas“ erscheint Ende Februar mit dem Titel „Der unsichtbare Schütze“.

Was fasziniert Sie an der Region?

Es ist ein besonderer Landstrich. Du hast hier Mecklenburg und Vorpommern. Du hast neben der deutschen auch die schwedische, die dänische, die slawische Vergangenheit. Dann natürlich noch Ost/West. Das fließt alles mit ein. Und du merkst im Kern, der stoische Küstenbewohner, der ruht sehr in sich. Zum Beispiel der Fischer. Der fährt raus und bringt rein, was er reinbringt. Er bringt nicht mit, was er sich wünscht oder was sich gut verkauft oder was jemand bestellt hat. Er bringt heim, was in seinem Netz ist. Und es ist vollkommen egal, wie das Wetter ist. Diese Nüchternheit im Umgang mit dem Alltag, das ist das, was ich bei 'Ein Fall für Fuchs & Haas' einzufangen versuche.

Warum haben Sie sich für das Genre Krimi entschieden? Warum muss die Region gleich von einem Mord erschüttert werden?

Den Krimi habe ich als Grundlage genommen, weil ich gerne Krimis schreibe und weil man den Krimi dank früherer Vorläufer auch humorig erzählen kann. Dem Leser ist das Genre Cosy-Krimi vertraut. Es hätte schlimmer kommen können. Ich hätte einen Thriller schreiben können, mit härteren Ermittlungsstrukturen und viel düsteren Erzählweisen. Das werde ich künftig auch mal wieder machen. Allerdings haben mir die Richard Hagen-Krimis und die beiden Terror-Thriller 'H2O' und 'Gift' in der Recherche einiges abverlangt. Das ging mir nah, auf eine eher negative Art und Weise. 'Ein Fall für Fuchs & Haas' geht mir, beziehungsweise uns, weil wir die Geschichten zusammen entwickeln, auch nah, aber durch und durch positiv.

Inwiefern?

Ich schlüpfe in den Bodo und lass den mal ein bisschen singen, mal ein bisschen ermitteln, mal philosophieren. Und dann darf der mal melancholisch und auch sarkastisch sein. Aber grundsätzlich steht er seinen Mann. Die Gisa ist ohnehin auf der sicheren Seite. Ordnung und Struktur. Beide entwickeln sich. Und es macht Spaß, sie dabei zu beobachten.

Wie entstehen die Geschichten?

Der große Reiz an 'Ein Fall für Fuchs & Haas' ist, ich schreibe los und wir werden sehen, was passiert. Bei anderen Büchern ist das erste, was ich habe, das Ende, darauf steuere ich dann zu. Bei 'Ein Fall für Fuchs & Haas' will ich aber vor dem Hintergrund des eines Kriminalfalls viel mehr ein Thema vermitteln, eine Stimmung, eine Lebensphilosophie. Ich will das Spannungsfeld zwischen Bodo und Gisa ausloten. Man kann den Schreibprozess mit dem Segeln vergleichen. Wenn ich eine Nebelbank sehe und an anderer Stelle den sonnigen Horizont, dann steuere ich mit voller Geschwindigkeit in die Nebelbank, weil das sowohl für mich als auch für den Leser sehr viel spannender ist. Ich vermeide das Offensichtliche ganz gezielt, um zu überraschen. Damit später niemand sagen kann „Das wusste ich aber schon vorher“.

Dafür braucht man Mut, oder?

Vielleicht, wenn man noch kein Buch geschrieben hat. Das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber da kann nichts schiefgehen. Zum einen kommt mit der Praxis die Sicherheit, zum anderen sind mir Bodo Fuchs und Gisa Haas so nah und vertraut, dass wir zusammen immer einen Weg aus dem Nebel finden. Das macht es so einfach, den Mut aufzubringen, mit ihnen auch komplex zu spielen.

Sie sprechen in Bezug auf 'Ein Fall für Fuchs & Haas' von wir. Wie viel an den Geschichten sind Sie und Ihre Franziska?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Grundsätzlich sind es immer wir beide. Manchmal, je nach Buch, sitzen wir vorab zusammen, und plotten das Skelett des reinen Kriminalfalls von A bis Z, ohne uns allerdings hinsichtlich der Täter schon zu früh festzulegen. Im Anschluss schreibe ich den Fließtext. Fragen, Probleme und Hürden, die dabei manchmal auftauchen, kommuniziere ich mit Franziska. Sie hat unglaublich schnelle und gute Ideen, die in den meisten Fällen gleich eingearbeitet werden. Ist die Rohfassung des Manuskripts abgeschlossen, bekommt Franziska sie zum Gegenlesen. Dann kommen von ihr Anregungen hinzu wie: 'Gib mir hier noch ein bisschen mehr Küstenfeeling' oder 'Wie fühlt sich an dieser Stelle der Sand unter den Füßen an?'. Unser gemeinsames und höchstes Ziel ist es, die Geschichten um Bodo und Gisa so eng wie möglich mit dieser Region, unserer Heimat, zu verbinden.

Die Region hier lädt ja geradezu ein, das romantische Klischee des Autors, der gedankenverloren am Strand spaziert und sich seine Geschichten ausmalt oder einsam am Schreibtisch mit Blick auf die Ostsee sitzt, zu bedienen. Sieht so Ihr Arbeitsalltag aus?

Basis für ' Ein Fall für Fuchs & Haas' war ja unter anderem die Sehnsucht nach dem Leben eines Klischee-Autors: Ganz entspannt an der Küste über die Küste und für die Menschen schreiben, die diese Küste ebenso sehr lieben wie wir. Zu Beginn meiner Schriftstellerkarriere habe ich so ökonomisch wie möglich gearbeitet. Immer vor dem Computer. Aber ein Künstlerleben darf schon per Definition nicht nur aus Effizienz und Ökonomie bestehen. Da muss Raum sein für Inspiration und Kreativität. Natürlich muss ich davon leben können, aber 'Ein Fall für Fuchs & Haas' kann nur ökonomisch sein, wenn es auch authentisch ist. Ich sitze beispielsweise zu Hause. Ein Teil Fließtext ist beendet. Ich erreiche eine Hürde. Die nächste Szene. Ich habe ein Problem, Denkbedarf. Dann setze ich mich ins Auto und fahre in eins meiner Arbeitszimmer. Ich habe hier diverse Arbeitszimmer, so nenne ich die Orte, wie beispielsweise das Restaurant Seeblick in Prerow. Diese Plätze sind immer verbunden mit der absoluten Nähe zum Wasser. Der erste Denkprozess ist während der Autofahrt, fast der wichtigste Teil, um ein Problem zunächst im Kopf zu lösen. Dann komme ich an, bestelle mir einen Kaffee und ein Wasser, und dann skizziere ich wie der Teufel. Alles, was ich mir während der Fahrt überlegt habe, muss und kann jetzt aus dem ersten Most viel klarer vergoren im Detail strukturiert aufgebaut werden. Dann bleibe ich möglicherweise ein bisschen hängen und sehe, das Problem hatte eigentlich zwei Teile oder das Problem ist gelöst, aber diese Lösung braucht noch Farbe. Dann gehe ich ans Wasser, spazieren, und sehe Schritt für Schritt all die Details, die noch fehlen. In solchen Momenten genieße ich es am meisten, Schriftsteller zu sein. Dann geht es mir besonders gut. Dieser romantische Aspekt des Schriftssteller-Daseins ist mir, ist uns immer wichtiger geworden. Und es hat sich herausgestellt, dass das Aufbrechen des Arbeitsprozesses, das Rausfahren, letzten Endes tatsächlich noch ökonomischer und produktiver ist.

Wie kommen die Geschichten von 'Ein Fall für Fuchs und Haas' hier in der Region an?

Die Menschen lieben sie. Wir sind glücklich. Die Rückmeldungen sind so unglaublich positiv. Und ich kann die Leser mittlerweile viel besser visionieren. Menschen kommen zu mir, sind Fans, freuen sich über die Details in meinen Büchern, fragen, wann es zwischen Bodo und Gisa endlich mal funkt. Und während des Schreibens am nächsten Teil sitzen diese Menschen geistig vor mir. Und ich versuche, mit den Geschichten auch ein bisschen Dankeschön zu sagen für das herzliche Willkommen, das ich hier erfahren habe. Diese Dankbarkeit fließt in den Text mit ein.

Sie haben auch über den Rheingau geschrieben. Wie unterscheidet sich das Schreiben über Ihre tatsächliche Heimat vom Schreiben über Ihr neues Zuhause?

Ich wünschte, ich könnte das klar beantworten. Es gibt eine Stimme in mir, die glaubt, es ist einfacher, als Fremder über eine Region zu schreiben. Man nimmt die Region anders wahr. Ich habe im Rheingau an der breitesten Stelle des Rheins gelebt. Tolle Ecke, du merkst aber erst, was dir fehlt, wenn du nicht mehr da lebst. Wir waren früher als Kinder nicht am Rhein, weil es uns aus Sehnsucht an den Rhein gezogen hat. Wir waren am Rhein, weil wir eben dort gespielt haben. Da steckt in der bewussten Wahrnehmung kein großer Zauber hinter. Ich konnte aber Jahrzehnte später den Rheingau als zwischendurch Weggezogener nochmal entdecken. Ich weiß nicht, wie es gewesen wäre, wäre ich dageblieben. Hätte ich dann über die eigene Heimat geschrieben, hätte ich wahrscheinlich vieles übersehen.

Die Küstenkrimis haben dazu geführt, dass Sie hier in der Region erkannt werden. Nervt dieser Prominenten-Status?

Es nervt überhaupt nicht. Ich freue mich, ohne das groß abzufeiern. Ich freue mich, weil es in der Regel sehr nette Kontakte sind. Das hat auch etwas mit der Art der Bücher zu tun, mit der Stimmung.

Sie sagen, Ihre Figuren in 'Ein Fall für Fuchs & Haas' sind Ihnen sehr nah. Wie nah? Wie viel von Ihren Figuren steckt in Ihnen?

Da gibt es unterschiedliche Ebenen. Ich diktiere 'Ein Fall für Fuchs & Haas' in der Ich-Form in die Datei. Ich spreche mit einem möglichen Publikum. In diesem Prozess bin ich dem Bodo sehr nah. Er spricht oft aus, was ich vielleicht denke, oder ich ziehe mir seine Schuhe an und formuliere laut, was er denken könnte. Das kann ich unterbewusst ganz gut trennen. Bewusst muss ich das nicht trennen, denn Hauptsache ist, dass der Text mir gefällt und die gewünschte Wirkung entfacht. Als Leser habe ich mich vor allem als Kind oft mit Figuren identifiziert, obwohl ich mit dem Wort identifizieren meine Schwierigkeiten habe. Ich hatte in den Figuren und Schilderungen viel mehr ein Vorbild. Wenn er oder sie etwas schafft, dann kann ich das auch schaffen. Es war weniger ein ich bin jetzt diese Figur, sondern vielmehr ich wäre gerne so. Gerade das sollte Literatur aber auch leisten, dem Leser ein Vorbild bieten.

Sie sind oft umgezogen, haben in vielen Regionen gelebt. Sind Sie hier jetzt angekommen?

Sieht so aus. Eine der schönsten Ecken der Welt. Angekommen auch durch 'Ein Fall für Fuchs & Haas'. Das Schriftsteller-Leben, auf die See und den Bodden schauen, mich mit den Menschen hier auszutauschen und auch noch meinen Lebensunterhalt damit verdienen, die Liebe zur Küste mit einem interessierten Publikum zu teilen. Franziska und ich miteinander. Ganzheitlicher und angekommener kann ich mir das Leben nicht vorstellen.

Robert Niemeyer