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Ribnitz-Damgarten Kitas verbieten selbst gebackenen Kuchen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Kitas verbieten selbst gebackenen Kuchen
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06:39 02.07.2015
Selbst gebackener Geburtstagskuchen ist in einigen Kitas im Kreis Vorpommern-Rügen nicht mehr erlaubt. Quelle: Archiv
Ribnitz-Damgarten

Aus Angst vor Krankheitserregern dürfen Kinder in mehreren Kitas des Landkreises Vorpommern-Rügen keinen selbst gebackenen Kuchen mehr von zu Hause mitbringen. Das Institut „Lernen und Leben“ (ILL) hat in allen seinen Einrichtungen ein generelles Verbot für selbst gemachtes Gebäck ausgesprochen. Der Träger betreibt Kitas in Stralsund, Ribnitz-Damgarten, Negast und Steinhagen. Dazu kommen noch etliche Häuser in den anderen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns.

Als Grund für die Maßnahme gibt das ILL an, keine Kenntnisse über Inhalte und Zusatzstoffe der Mitbringsel zu haben und daher allergische Reaktionen bei Kindern nicht ausschließen zu können. Auch sei nicht bekannt, wie der Kuchen zubereitet wurde, so dass das Risiko einer Salmonellenvergiftung bestehe. „Schlechte Erfahrungen haben wir noch nicht gemacht, aber muss denn immer erst etwas passieren, bevor man reagiert? Die Sicherheit der Kinder hat für uns oberste Priorität“, sagt Beate Arndt, Regionalleiterin für Kindertagesstätten und Horte. Die Vorgehensweise sei eng mit den Gesundheitsämtern von Land und Landkreis abgestimmt.

Der Landkreis verbietet den Kuchen aus dem Backofen zu Hause zwar nicht generell, gibt aber Empfehlungen. „Alles sollte durchgebacken sein. Von Cremefüllungen oder Desserts wie Kalter Hund würden wir abraten“, sagt Kreissprecher Olaf Manzke. Auch das beim Lagerfeuer beliebte Stockbrot sei ein Risiko. „Bevor der Teig über dem Feuer gebacken wird, kneten die Kinder daran herum, nehmen ihn in den Mund. Das Risiko ist groß, dass dabei Viren und Bakterien übertragen werden“, sagt Manzke.



Alexander Müller

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