Kommunalpolitiker aus Vorpommern-Rügen fordern Corona-Hilfe für Handel
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Ribnitz-Damgarten Kommunalpolitiker aus Vorpommern-Rügen fordern Corona-Hilfe für Handel
Vorpommern Ribnitz-Damgarten

Kommunalpolitiker aus Vorpommern-Rügen fordern Corona-Hilfe für Handel

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15:25 20.11.2020
Wer einen Einkaufsbummel unternimmt, will auch was essen. Doch an Gaststätten sind solche Schilder zu finden, ein Besuch ist zurzeit nicht möglich. Die Auswirkungen spürt auch der Handel – weniger Laufkundschaft. Quelle: Tilo Wallrodt
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Stralsund

Die Fraktion Bürger für Vorpommern-Rügen/Freie Wähler (BVR/FW) hat einen offenen Brief an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) geschrieben. Darin fordern die Kommunalpolitiker die Landeschefin auf, auch den Einzelhandel und das Gewerbe durch Corona-Hilfen zu unterstützen.

Zwar weiterhin offen, aber Einnahmequellen brechen weg

Der seit dem 2. November verhängte Teil-Lockdown zeige jetzt dahingehend Wirkung, dass auch andere Unternehmen – vor allen Dingen im Einzelhandel und im Gewerbe – die von keiner der Schließungsanordnungen direkt betroffen sind, faktisch mittelbar zum Opfer fallen, heißt es in dem Brief. Indem nun Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie die Gastronomie und Hotellerie geschlossen wurden, fehle den Einzelhändlern und Gewerbetreibenden die Laufkundschaft. Diese Situation werde durch die fehlenden Touristen in der gegenwärtigen Nachsaison und beginnenden Vorweihnachtszeit zusätzlich verstärkt. Ohne die Laufkundschaft treffe der Lockdown light auch diese Branchen und das massiv, da Einnahmequellen wegbrechen.

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Appell für rasche Hilfe

Die Fraktion BVR/FW weist darauf hin, dass diese Einzelhändler und Gewerbetreibenden aber nicht von den staatlichen Finanzhilfen partizipieren wie die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geschlossenen Einrichtungen. Die Kommunalpolitiker bittet Schwesig daher, schnell zu handeln. Auch diesen durch den Teil-Lockdown mittelbar betroffenen Unternehmern, Einzelhändlern, Gewerbetreibenden und Freischaffenden müsse rasch geholfen werden, so ihr Appell an die Ministerpräsidentin.

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Von OZ