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Ribnitz-Damgarten Stadtverwaltung hat Hundehaufen im Visier
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Stadtverwaltung hat Hundehaufen im Visier
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05:00 27.03.2019
So ist es richtig: Die Hinterlassenschaften des besten Freundes des Menschen gehören in den Mülleimer. Quelle: Robert Niemeyer
Ribnitz-Damgarten

Rund 1300 angemeldete Hunde leben in Ribnitz-Damgarten. Deren Haufen landen manchmal auf Gehwegen, mitunter sind auch Spielplätze betroffen. „Darüber beschweren sich Bürgerinnen und Bürger bei uns in der letzten Zeit wieder verstärkt. Auch darüber, dass mancher Hundehalter es nicht so genau mit dem Leinenzwang nimmt“, berichtet Ingo Woyczeszik vom Sachgebiet für Ordnungsangelegenheiten der Stadtverwaltung Ribnitz-Damgarten. Schwerpunkte seien die Klosterwiesen, der Boddenwanderweg, der Nizze-Park und die Hafenbereiche von Ribnitz und Damgarten.

Dabei sei alles klar geregelt in der Hundeverordnung, so der Ordnungsamtsmitarbeiter. Die sagt klipp und klar: Im gesamten Stadtgebiet besteht außerhalb „befriedeten privaten Besitztums“ Leinenzwang. Damit sind Hunde grundsätzlich in Wohn- und Gewerbegebieten sowie auf öffentlichen Straße, Wegen, Anlagen und Plätzen an der Leine zu führen. Die Mitnahme von Hunden auf Kinderspielplätze ist generell verboten. Und was die Hundehaufen betrifft: Jeder Hundebesitzer ist verpflichtet, diese wegzuräumen. „Dieser Pflicht sind sich einige Hundehalter allerdings nicht bewusst“, sagt Ingo Woyczeszik. Andere würden zwar Tüten mitnehmen und den Hundehaufen einsammeln, die Tüten landen dann jedoch mitunter da, wo sie absolut nicht hingehören, zum Beispiel in Hecken oder in Wassergräben.

Und wie steht es mit der Bereitstellung von Behältern für Hundekotbeutel durch die Stadtverwaltung? „Hatten wir schon mal versucht, die wurden entweder zerstört oder die darin enthaltenen Tüten für etwas anderes genutzt. Manchmal landeten die Beutel auch im Ribnitzer See“, berichtet Woyczeszik. Er kündigte an, dass das Ordnungsamt in den kommenden Wochen verstärkt Kontrollen durchführen werde, vor allem in den Morgen- und Nachmittagsstunden, wenn nötig auch abends. Übrigens: Wer gegen die Bestimmungen der Hundeverordnung verstößt, für den kann es teuer werden. Geldbußen bis zu 5000 Euro sind möglich. „Aber so weit wollen wir es gar nicht kommen lassen. Wir setzen bei unseren Kontrollen eher auf die erzieherische Wirkung“, so Woyczeszik

Edwin Sternkiker

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