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Ribnitz-Damgarten Kunstmuseum Ahrenshoop lässt Besucher antanzen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Kunstmuseum Ahrenshoop lässt Besucher antanzen
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16:23 21.05.2019
Matthias Schümann, Birgitt Sandke und Marion Schael (v. li.) vor dem Kunstmuseum Ahrenshoop. Quelle: Timo Richter
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Ahrenshoop

 Mehr Besucher sollen den Weg in das Kunstmuseum Ahrenshoop finden. Mit neuen Angeboten öffnet das Museum die Türen. Ab Juni bis einschließlich September gibt es den langen Donnerstag mit einer um zwei Stunden verlängerten Öffnungszeit. Außerdem wird zweimal im Sommer zum Tanz im Garten des Museums eingeladen. Konzertgarten nennen die Organisatoren das Ereignis, das neue Wege hin zur Kunst weisen soll. Dazu kommt ein umfangreiches museumspädagogisches Angebot, das auch immer den Besuch der Ausstellung beinhaltet.

Als „Entgegenkommen“ an die Gäste bezeichnet die kaufmännische Leiterin Marion Schael den langen Museumsdonnerstag. Auch nach einem ausgiebigen Tag am Strand sollen die Gäste die Möglichkeit haben, sich über die künstlerisch geprägte Historie des Ostseebades zu informieren und aktuelle Ausstellungen zu sehen.

Tanzend zur Kunst kommen

Mit dem Konzertgarten wird ein ganz neues Angebot geschaffen. „Wir haben mit unserem Garten ein Super-Ambiente“, sagt Marion Schael. Die kaufmännische Leiterin will gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Tanzend und swingend sollen mehr Besucher ins Kunstmuseum kommen, zudem werde der Ort belebt. Mit Musik soll eine Wohlfühl-Atmosphäre geschaffen werden, ergänzt Museumssprecher Matthias Schümann. Aber: Wir wollen keine Event-Bude werden.

Unterstrichen wird das mit den engagierten Bands. Am 8. Juni spielen ab 20 Uhr Billi’s Beer Belly Boys auf, am 13. Juli ist Lüül und Band Gast im Konzertgarten. Beide Bands gehören laut Marion Schael zu den renommierten Gruppen in dem Genre. Vorbild war die Lange Nacht der Kunst, die stets mit einem Konzert abschloss. „Hier kann sich der ganze Ort treffen“, sagt Marion Schael.

Anspruchsvolle Angebote

Bewährt haben sich in der Vergangenheit verschiedene Mitmach-Angebote. An diesen Workshops hält die Museumsleitung auch in diesem Jahr fest. Museumspädagogin Birgitt Sandke holt für diese Angebote auch externer Seminarleiter ins Kunstmuseum. Großen Anklang findet regelmäßig das Weben mit Naturmaterialien. Frühere Teilnehmer hätten sich gefreut, dass vom Kunstmuseum so etwas Konventionelles gepflegt werde, betont Birgitt Sandke. Das Weben habe zudem etwas Meditatives.

Insgesamt bescheinigt die Museumspädagogin allen Kursen – zum Weben kommen noch der Malgarten und das Zeichnen zwischen Meer und Bodden – eine entschleunigende Wirkung auf die Teilnehmer. Und auch hier gilt, die Zahl der Besucher im Kunstmuseum zu erhöhen. So beginnt jeder Kurs mit einem Museumsbesuch, sagt Birgitt Sandke. Dabei erhalten die Teilnehmer Anregungen beispielsweise zu bestimmten Farbkombinationen. „Diese Workshops sind schon recht anspruchsvolle Angebote“, so die Museumspädagogin.

Besucherzahl stabilisiert

Im vergangenen Jahr lag die Zahl der Besucher bei annähernd 33 000. Damit liegt die Zahl der Besucher laut Marion Schael auf dem Niveau der Vorjahre – Ausnahme 2017. Nicht das Wetter, sondern die Gründung der Künstlerkolonie vor 125 Jahren bescherte dem Museum in dem Jahr einen Besucheraufschwung. Die Zahl der Besucher sprang auf nahezu 45 000. Nun ist diese Zahl auf das Niveau der Vorjahre zurückgegangen. Sorgen bereitet das Marion Schael, weiß sich die kaufmännische Leiterin mit dem Kunstmuseum Ahrenshoop doch im Einklang mit der Besucherentwicklung mit den Museen bundesweit. Ursprünglich wurde mit jährlich rund 50 000 Besuchern gerechnet.

Timo Richter

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