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Ribnitz-Damgarten Kurbetrieb muss bei Tourismusverband kündigen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Kurbetrieb muss bei Tourismusverband kündigen
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07:27 27.05.2015
Der Wiecker Bürgermeister Bernhard Evers (Einzelbewerber) stimmte für den Austritt des gemeindeeigenen Kurbetriebs aus dem Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst.
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Fischland-Darß-Zingst

Die Kur- und Tourist GmbH Darß soll den Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst verlassen. Nach längerer Diskussion stimmten fünf Gemeindevertreter, darunter auch Bürgermeister Bernhard Evers (Einzelbewerber), am Dienstagabend für die Kündigung der Mitgliedschaft zum Jahresende. Ins Rollen gebracht hatte den Stein Frank Vorpahl (CDU), der auf die Kündigungsfrist für einen schnellstmöglichen Austritt hingewiesen hatte.

Jutta Ehlert und Klaus Schütt argumentierten vergebens gegen die Übermacht der Kündigungswilligen an. Die Darßgemeinden könnten ja kooperieren, das Marketing aber solle doch in Händen des Tourismusverbandes bleiben.

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Dagegen vermisste der Bürgermeister die Bildung einer Marke für die Region. Den Darß als Marke wollten schon Dierhagen, Wustrow und Zingst nicht mittragen. „Der Tourismusverband ist unwidersprochen ein Trümmerhaufen“, befand der Bürgermeister.

In einer ersten Reaktion nannte der Vorstandsvorsitzende des Tourismusverbandes, Thomas Sievert, die Entscheidung der Wiecker Gemeindevertreter „einen Schlag ins Gesicht für das Marketing für eine Region“.



Timo Richter