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Ribnitz-Damgarten Sportplatz soll ab März saniert werden
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Sportplatz soll ab März saniert werden
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14:16 22.11.2018
Marlows Bürgermeister Norbert Schöler (r.) schaute bei der Einwohnerversammlung im Marlower Rathaus auf das Jahr 2018 zurück und stellte wichtige Projekte des kommenden Jahres vor. Quelle: Robert Niemeyer
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Marlow

Marlows Bürgermeister Norbert Schöler hat am Mittwoch anlässlich der jährlichen Einwohnerversammlung zum Gesamtgeschehen in der Grünen Stadt einen Ausblick auf das kommende Jahr gegeben. Das wohl größte Projekt dürfte dabei die Sanierung des Marlower Sportplatzes sein. „Die erste Schätzung ergab, dass wir mit Kosten in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro zu rechnen haben“, sagte Norbert Schöler den gut 30 Zuhörern im Marlower Rathaussaal, „das geht nicht ohne Förderung.“

Ein Drittel der Baukosten werde durch das Bildungsministerium bereitgestellt. Zudem sei über das Innenministerium eine Sonderbedarfszuweisung in Aussicht gestellt worden. In welcher Höhe, sei noch zwar offen. Schöler rechnet jedoch mit einem Eigenanteil für die Stadt in Höhe von rund 400000 Euro.

Baubeginn im März

Geplant ist, im nördlichen Bereich des Sportplatzes einen Kleinfeld-Kunstrasenplatz zu bauen. Dort könnten die Kleinfeldfußballmannschaften der BSG Scanhaus Marlow spielen und alle Mannschaften trainieren. Der Kunstrasenplatz soll umschlossen werden von einer 200-Meter-Tartan-Laufbahn. Die 400-Meter-Bahn verschwindet. Der Rasenplatz rückt ein Stück weiter südlich und soll grundhaft erneuert werden, unter anderem eine neue Drainage bekommen. Auch der Tribünenbereich wird in Richtung Süden versetzt. Die lange Laufbahn auf der Tribünenseite, die ebenfalls einen Tartan-Belag bekommt, bleibt bestehen und endet im nördlichen Bereich mit einer Weitsprunggrube.

„Ziel ist, noch in diesem Winter die Aufträge zu vergeben“, sagt Norbert Schöler. Im März sollen dann die Arbeiten beginnen, die sich dann durch die gesamte Saison ziehen werden. Deshalb hat die BSG Scanhaus Marlow in den vergangenen Wochen das Waldstadion hergerichtet. Der Platz sei bespielbar und zum Training oder für Kleinfeldspiele nutzbar. „Ein großes Lob an die BSG, die sich finanziell und mit Manpower engagiert hat“, so Schöler. Auch der Sportplatz in Bartelshagen I könne genutzt werden. Im Notfall könne man auch nach Absprache nach Bad Sülze oder Dettmannsdorf ausweichen.

Neues Löschfahrzeug im zweiten Halbjahr

Darüber hinaus dürfen sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Marlow im kommenden Jahr auf ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF) freuen. Im zweiten Halbjahr 2019 soll es übergeben werden. 350000 Euro kostet das TLF. Zwei Drittel der Kosten werden über das Land und den Landkreis gefördert, ein Drittel trägt die Stadt. Die Aufträge sind bereits vergeben, der Aufbau des Fahrzeugs läuft.

Radwege in Planung

Auch die Planungen für einen straßenbegleitenden Radweg vom östlichen Ortsausgang über die Recknitzbrücke bis Plennin laufen. Im Zuge des Neubaus der Brücke soll der Radweg entstehen. Für den Abschnitt vom Ortsausgang bis zur Brücke stehen laut Bürgermeister Schöler Fördermittel beim Wirtschaftsministerium bereit. Für den pommerschen Abschnitt ist die Finanzierung noch ungeklärt. „Die Umsetzung sehe ich, vorsichtig geschätzt, im Jahr 2020“, sagt Norbert Schöler. Die bestehende alte Brücke soll dabei so lange erhalten bleiben, bis die neue ein Stück weiter nördlich fertig ist, um eine Vollsperrung zu vermeiden.

Darüber hinaus hofft Marlows Bürgermeister auch darauf, dass der Radweg in Richtung Süden vom Vogelpark bis zur Ortsgrenze Dettmannsdorfs bald gebaut werden kann. Dafür wurde bei der Kommunalgesellschaft Euroregion Pommerania gemeinsam mit Marlows polnischer Partnerstadt Czaplinek ein zweiter Förderantrag eingereicht, über den am 6. Dezember befunden werden soll. Geplant ist, den Radweg auf deutscher Seite für 1,3 Millionen zu bauen, in Czaplinek soll die Uferpromenade für 900000 Euro erneuert werden. Gibt es grünes Licht für die Förderung, sei mit einem Baubeginn im Jahre 2020 zu rechnen.

Robert Niemeyer

Auf dem Areal der alten Feuerwehr in Prerow soll Wohnraum entstehen. Eigenheimen gibt der Bürgermeister den Vorzug, die Kommune selbst will dort aufgrund des Einfügegebotes nicht bauen.

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