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Ribnitz-Damgarten Marlow pflegt Partnerschaft mit Bundeswehr
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Marlow pflegt Partnerschaft mit Bundeswehr
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16:53 16.12.2018
Stadtpräsident Norbert Schlesiger (r.) begrüßte Major Thomas Meissner bei der Marlower Stadtvertretersitzung. Quelle: Volker Stephan
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Marlow

Traditionell waren Vertreter der Stabs- und Versorgungsstaffel der Flugabwehrraketengruppe 24 aus Bad Sülze als Gäste zur letzten Marlower Stadtvertretersitzung des Jahres eingeladen, um dort über die Aktivitäten im Rahmen des Partnerschaftsvertrages mit der Stadt Marlow zu informieren. Die Abordnung aus der Recknitztalkaserne wurde vom Kommandeur der Stabs- und Versorgungsstaffel, Major Thomas Meissner, geleitet. „Mit der Flugabwehrraketengruppe 24 verbindet uns als Stadt eine zehnjährige Patenschaft“, sagte Stadtpräsident Norbert Schlesiger. „Diese zehn Jahre waren geprägt von einem regen Informationsaustausch, Einblicken in die Arbeit des jeweils anderen und einer Reihe gemeinsamer Veranstaltungen.“ Als Stadt nehme man an verschiedenen Veranstaltungen am Bundeswehrstandort teil – so wie erst 14 Tage zuvor einige Stadtvertreter und Mitarbeiter der Verwaltung an der Weihnachtsfeier der Stabs- und Versorgungsstaffel.

Major Meissner informierte über die neuesten Entwicklungen am Standort. Er überbrachte zunächst die Grüße des Kommandeurs der Flugabwehrraketengruppe 24, Oberstleutnant Jan-Henrik Suchordt, bevor er seine Freude über das rege Interesse der Stadtvertreter am Leben der Stabs- und Versorgungsstaffel zum Ausdruck brachte: „Wenn zehn Stadtvertreter und Rathausmitarbeiter an unsere Weihnachtsfeier teilnehmen, dann stellt das für uns eine hohe Wertschätzung dar.“ Im Anschluss informierte er die Zuhörer über den laufenden militärischen Alltag. „Über ein halbes Jahr wurde an der Ostsee in Schleswig-Holstein, auf dem Übungsgelände Putlos, die Flugabwehrqualität des gesamten Geschwaders mit mehr als 1000 Soldaten überprüft. Unsere Stabs- und Versorgungsstaffel bewies dabei, dass sie auch unter Feldbedingungen in der Lage ist, Lkw und Radaranlagen zu reparieren sowie Essen zu kochen.“

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Hilfe beim ScanHaus Cup

Am NATO-Manöver in Norwegen wäre die Flugabwehrraketengruppe 24 nicht direkt beteiligt gewesen, hätte aber dafür einige Soldaten an die teilnehmende Sanitzer Schwestergruppe abkommandiert. Major Meissner zollte den Organisatoren des großen logistischen Aufwands, Personal und Technik über einen Nordseehafen nach Norwegen zu verschiffen, seinen Respekt. Geschlafen worden sei dort in 500-Mann-Zelten. Vor zwei Wochen seien alle Soldaten wohlbehalten zurückgekehrt. Die direkte Zusammenarbeit mit der Stadt Marlow habe sich auch in diesem Jahr wieder hauptsächlich auf die Unterstützung von Veranstaltungen, wie dem ScanHaus Cup bezogen. Erstmals sei auch die Stabs- und Versorgungsstaffel mit zwei Teilnehmern an den Start eine der Radtouren gegangen (Major Meissner selbst und ein weiterer Soldat). Für den Sonnenscheincup des Tschernobylvereins habe die Staffel wieder die Zelte aufgebaut und an einem Tag während des Sommeraufenthaltes der belorussischen Ferienkinder deren Betreuung am Standort übernommen.

Als dritten Schwerpunkt nannte Thomas Meissner die Teilnahme an der jährlichen Kranzniederlegung am Volkstrauertag zusammen mit Soldaten der Marinefunkstation sowie mit Marlower Bürgern und Stadtvertretern. Im Mai 2019 stehe wieder das Raketenschießen auf Kreta auf dem Ausbildungsplan der Flugabwehrraketengruppe, so sein Ausblick. „Dort steht ausreichend unbesiedelter Raum zur Verfügung, um gefahrlos mit Lenkflugkörpern auf Drohnen schießen zu können“, erklärte Thomas Meissner den Hintergrund der weiten Reise ans Mittelmeer. Für ihn selbst wird im Monat Oktober die Zeit als Staffelchef enden, weil er in den Stab der Flugabwehrraketengruppe wechseln wird. „Zuvor werde ich meinen Nachfolger in die Patenarbeit einführen“, versprach er den Marlower Stadtvertretern und dankte ihnen für die über Jahre entgegen gebrachte Wertschätzung.

Volker Stephan

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