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Ribnitz-Damgarten Mehr Platz für neue Häuser in Ribnitz-Damgarten
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Mehr Platz für neue Häuser in Ribnitz-Damgarten
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14:28 03.01.2019
Noch prägen Erdhügel das Bild im Bebauungsgebiet Sandhufe IV, wo derzeit die Erschließungsarbeiten laufen. Schon bald werden auch hier Wohnhäuser stehen. Quelle: Edwin Sternkiker
Ribnitz-Damgarten

Die Nachfrage nach Baugrundstücken in der Bernsteinstadt ist ungebrochen. Das hat zur Folge, dass sie mittlerweile knapp werden. So gibt es in der Sandhufe III (Sanitzer Straße) nur noch eine einzige freie Parzelle für den Bau einer Stadtvilla, die die Stadt anbieten kann. Daneben sind noch vier Parzellen frei, die sich im Eigentum der Kirche befinden. Insgesamt weist der Bebauungsplan für die Sandhufe III 20 Parzellen für Einzelhäuser aus. Der Bebauungsplan Sandhufe IV beinhaltet insgesamt 46 Parzellen, von denen stünden aber auch nur noch drei in der Vermarktung, teilte Guido Keil vom Amt für Bau, Wirtschaft und Liegenschaften mit. Dass das Interesse an den Grundstücken im Bebauungsgebiet Sandhufe IV groß sein werde , habe er erwartet, sagt Bauamtschef Heiko Körner. Dass die Vermarktung jedoch so schnell über die Bühne geht, habe ihn dann aber doch überrascht.

Am Stadteingang von Ribnitz entstehen Mehrfamilienhäuser

Nicht nur der Verkauf der Parzellen für Einzelhäuser läuft noch besser als erwartet. Auch die Grundstücke für Mehrfamilienhäuser an der Sanitzer Straße sind bereits allesamt verkauft worden. Eines davon an die Leive Immobilien GmbH. Das Borner Unternehmen baut seit 2014 Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Mietwohnungen zum Dauerwohnen. In deren Auftrag werden zur Zeit auf dem zur Sandhufe III gehörenden Grundstück der ehemaligen Viehaufkaufstelle am Stadteingang von Ribnitz in einem ersten Bauabschnitt zwei Häuser mit jeweils vier Wohnungen errichtet. Sie sind jeweils 70 Quadratmeter groß und werden ab Mitte dieses Jahres bezugsfertig sein, erläutert Geschäftsführer Robert Wellner. In einem zweiten Bauabschnitt sollen noch einmal elf Wohnungen mit je 60 Quadratmetern hinzukommen. Die Wohnungen können gemietet oder gekauft werden, so Wellner. „Vor allem das Interesse an Mietwohnungen ist in Ribnitz-Damgarten sehr groß, wir haben bereits die ersten Nachfragen“, berichtet er weiter. Unter den Interessenten würden sich sowohl junge Leute als auch Ältere befinden. „Letztere haben oft über viele Jahre auf dem Lande rings um Ribnitz-Damgarten im eigenen Häuschen gewohnt und haben nun den Wunsch, sich in der Bernsteinstadt anzusiedeln, weil diese über eine gute Infrastruktur verfügt“, so Wellner.

Robert Wellner, Geschäftsführer von Leive-Immobilien, auf der Baustelle in der Ribnitzer Sandhufe. Quelle: Edwin Sternkiker

Weil die Vermarktung von Grundstücken im Bebauungsgebiet Sandhufe IV so gut gelaufen ist, sei es nun um so notwendiger, neue Parzellen anzubieten, um gerade auch jungen Familien zu ermöglichen, sich in der Stadt anzusiedeln, macht Körner deutlich. Dazu sollen in den Jahren 2019 und 2020 etwa 60 neue Baugrundstücke angeboten werden, nämlich durch die Erschließung der Baugebiete „Alte Schmiede“ im Ortsteil Petersdorf und „Achterberg II“ im Ortsteil Klockenhagen. Weitere Baugrundstücke sollen in Langendamm und Borg angeboten werden. „Damit schaffen wir uns erst einmal für die kommenden beiden Jahre Luft“, so der Bauamtschef. Im Frühjahr dieses Jahres soll es mit den Ausschreibungen für die Grundstücke losgehen.

Wenn die Stadt Baugrundstücke erschließt, geschehe das nicht, um große Gewinne zu erzielen, stellt Körner klar. Im roten Bereich dürfe die Stadt allerdings auch nicht landen. „Ziel ist auf jeden Fall eine schwarze Null“, so Heiko Körner. Indirekt mache die Stadt aber schon ein Plus, fügt er noch hinzu. Schließlich zahle es sich positiv bei den Schlüsselzuweisungen des Landes aus, wenn sich Menschen in der Stadt neu ansiedeln. „Sicher ist es nicht möglich, dass die Stadt dieses Tempo beibehält und jedes Jahr bis zu 60 Baugrundstücke anbietet. Wir sind aber gut beraten, bei der Erschließung von Bebauungsgebieten in unseren Bemühungen nicht nachzulassen“, so der Bauamtsleiter abschließend.

Edwin Sternkiker

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