Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Ribnitz-Damgarten Neustart nach Corona: Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst vorsichtig optimistisch
Vorpommern Ribnitz-Damgarten

Neustart nach Corona: Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst vorsichtig optimistisch

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
09:00 19.05.2020
Das Gebäudeensemble des Wellnesshotels „Meerlust“ in der Zingster Seestraße. Quelle: Joachim Rudolph
Anzeige
Löbnitz

Der Vorstand des Tourismusverbands Fischland-Darß-Zingst zeigte sich während der jüngsten Zusammenkunft vorsichtig optimistisch, den Neustart gemeinsam mit den Mitarbeitern und Urlaubern so verantwortungsvoll zu gestalten, dass die Sicherheit von Gästen und Einheimischen gleichermaßen gewährleistet werden kann.

In einer Pandemie sei man noch länger mit Risiken konfrontiert, heißt es vom Tourismusverband. Der Fokus werde deswegen auf die Einhaltung von Schutzbestimmungen gelegt.

Anzeige

Hotels in MV benachteiligt?

Seit Montag sind in Mecklenburg-Vorpommern Übernachtungsreisen für Besucher aus MV möglich. Ab Montag, 25. Mai, können auch wieder Gäste aus ganz Deutschland empfangen werden, außer aus Risikogebieten. Vorerst ist jedoch nur eine maximale Belegung der Betten von 60 Prozent erlaubt.

Jens Oulwiger, Geschäftsführer des Tourismusverbands Fischland-Darß-Zingst. Quelle: Timo Richter

Laut Tourismusverband benachteilige das Land mit dieser Regelung jedoch seine Unternehmen gegenüber fast allen anderen Bundesländern, insbesondere gegenüber Schleswig-Holstein. „Beides ist nicht praktikabel und rechtlich fragwürdig, aber da müssen wir wohl tatsächlich durch“ so Jens Oulwiger, Geschäftsführer des Tourismusverbands Fischland-Darß-Zingst.

Mit großer Sorge werden auch die Gästereaktionen auf die verordneten Stornierungen zu Pfingsten erwartet. Viele Häuser in der Region waren bereits ausgebucht und mussten ihre Belegung nun auf 60 Prozent kürzen. Eine baldige Aufhebung der Regel sei wichtig, damit die Hotels wieder in den wirtschaftlich tragfähigen Bereich gelangen.

Veranstaltungen dürfen keine Hotspots werden

Die Durchführung von Veranstaltungen sei dagegen unter den gegebenen Rahmenbedingungen unwirtschaftlich und risikobehaftet und müsse in der ganzen Region abgestimmt und zurückhaltend vonstattengehen.

Der Ahrenshooper Kurdirektor Roland Völcker ist der Vorstandsvorsitzende des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst. Quelle: Timo Richter

„Kurzfristig und auch diesen ganzen Sommer müssen wir im Veranstaltungsbereich kleinere Brötchen backen. Wichtig ist, dass wir zurückhaltende Signale geben und unsere Gäste so lenken, dass keine Hotspots entstehen“, sagte Roland Völcker, Vorsitzender des Tourismusverbandes.

Das tägliche OZ Corona-Update als Newsletter Alle News zum Coronavirus in Mecklenburg-Vorpommern täglich gegen 19 Uhr im E-Mail-Postfach
 

Lesen Sie mehr:

Von Robert Niemeyer

Anzeige