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Ribnitz-Damgarten Phishing-Opfer verliert 10000 Euro
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Phishing-Opfer verliert 10000 Euro
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13:02 29.01.2019
Die Kriminalpolizei ermittelt in einem Fall von Internetkriminalität im Amtsbereich Barth. Quelle: Tilo Wallrodt
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Barth

Bislang unbekannte Täter haben nach Angaben der Polizei 10000 Euro von einem 36-jährigen Mann aus dem Amtsbereich Barth ergaunert. Mit der sogenannten Phishing-Methode kamen die Täter demnach an persönliche Transaktionsnummern (TAN) für Online-Überweisungen und überwiesen das Geld damit. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen und warnt vor dieser kriminellen Masche.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der 36-Jährige beim Aufrufen seiner Online-Banking-Internetseite aufgefordert, seinen bereitgestellten, sogenannten TAN-Generator zu synchronisieren. Danach wurde er gebeten, sich neu anzumelden. Nachdem der weitere Zugriff auf die Online-Banking-Seite dann technisch verhindert wurde, erfolgte in der Zwischenzeit offenbar die unberechtigte Überweisung der 10000 Euro.

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Kriminelle versuchen immer wieder die umfangreichen Sicherungsmaßnahmen diverser Kreditinstitute und Bezahldienste auszuhebeln, um so an vertrauliche Daten der Internet-Kunden zu gelangen. Dabei versenden die Daten-Diebe beispielsweise fingierte E-Mails, sogenannte Phishing-Mails, oder treten in sozialen Netzwerken als vertrauenswürdige Person auf, indem sie beispielsweise die Nutzer geschickt auf Internet-Seiten mit falschen Gewinnspielen oder Gratisaktionen locken. Ziel ist es immer, den Empfänger zu veranlassen, bestimmte persönliche Daten wie Bankverbindungen, Zugangsdaten, Passwörter oder Transaktionsnummern preiszugeben. Sowohl die E-Mails als auch Internetseiten sind mittlerweile so professionell nachgebaut, dass sie nur schwer als Fälschung zu erkennen sind.

Robert Niemeyer