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Ribnitz-Damgarten Polizei warnt: Betrüger in der Region unterwegs
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Polizei warnt: Betrüger in der Region unterwegs
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17:18 20.03.2019
Immer wieder versuchen Telefonbetrüger an das Geld älterer Menschen zu kommen. Quelle: dpa
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Barth

Erneut sind in der Region Betrüger aktiv, die versuchen, ältere Menschen um ihr Geld zu bringen beziehungsweise ihre Lebensumstände auszuspionieren. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, gelang es auf der Insel Rügen unbekannten Tätern Anfang März zum Beispiel, von einem älteren Ehepaar 39 000 Euro Bargeld zu erbeuten, indem sie in einem Telefonat als Vorwand angaben, ein Bekannter benötige das Geld, um eine Eigentumswohnung zu kaufen.

Gegenüber einer 85-jährigen Frau aus Bergen auf Rügen gab sich ein Anrufer als Mitarbeiter des Landeskriminalamtes Berlin aus. Er wollte offenbar persönliche Daten ausspähen. In Stahlbrode ging bei einer Seniorin der Anruf einer Frau ein, die sich als ihre Nichte vorstellte. Sie gab vor, in Geldnot zu sein und auf einen Besuch vorbeikommen würde. Die Angerufene wiederum reagierte richtig und verständigte zunächst ihre Angehörigen und dann die Polizei.

In einem anderen Fall erhielt eine 69-jährige Bartherin einen Anruf von einem Mann. Ihr wurde mitgeteilt, dass sie angeblich einen fünfstelligen Betrag gewonnen hätte. Für die Auszahlung des Gewinns sollte sie im Vorfeld Transportkosten in Höhe von 600 Euro bezahlen.

Bei einer Stralsunderin wurde im Zusammenhang mit einem Gewinnspielversprechen versucht, die Kontodaten zu erfragen, welche die Frau richtigerweise nicht herausgab. Ein 60-jähriger Mann, der ebenfalls in Stralsund wohnt, erhielt einen Anruf von einem ihm unbekannten Mann. Der kannte Teile der Kontonummer des Geschädigten und gab vor, dass der 60-Jährige Schulden in Höhe von 18 000 Euro hätte. Der Stralsunder erkannte die Betrugsmasche und schaltete die Polizei ein.

„Wir möchten abermals davor warnen, fremden Menschen Geld oder Wertsachen zu übergeben, selbst wenn diese angeblich im Auftrag von anrufenden Verwandten handeln“, erklärte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. Ältere Angehörige sollten darüber informiert werden, mit welchen Maschen die Betrüger vorgehen. Grundsätzlich sollten in Telefongesprächen keine Details zu finanziellen und familiären Verhältnissen preisgegeben werden. Wenn ein Anruf verdächtigt vorkommt, sollten immer Angehörige und die Polizei verständigt werden. Grundsätzlich sollte man misstrauisch sein, wenn man Personen am anderen Ende der Leitung nicht gleich erkennt.

Detlef Lübcke

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