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Ribnitz-Damgarten Rechtsfragen zum Hafenneubau sorgen für Differenzen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Rechtsfragen zum Hafenneubau sorgen für Differenzen
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07:51 23.03.2015
Der Leiter des Nationalparkamts Vorpommern, Gernot Haffner, erläutert am Samstag die rechtliche Situation im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau eines Hafens in Verlängerung der Seebrücke in Prerow.
Der Leiter des Nationalparkamts Vorpommern, Gernot Haffner, erläutert am Samstag die rechtliche Situation im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau eines Hafens in Verlängerung der Seebrücke in Prerow. Quelle: Timo Richter
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Prerow

Gut 50 Besucher kamen am Samstagnachmittag im Kulturkaten „Kiek in“ in Prerow (Vorpommern-Rügen) zusammen. Sie informierten sich über die rechtlichen Hintergründe im Zusammenhang mit dem geplanten Bau eines Inselhafens mit eingeschränkter Etappenfunktion  in Verlängerung der Seebrücke in Prerow. Die Ausführungen von Gernot Haffner, Leiter des Nationalparkamtes Vorpommern, lösten zuweilen heftigen Widerspruch aus.

Einige Beiträge aus Reihen des Publikums wollten eine Bestandsberechtigung des Nothafens Darßer Ort kennen. Demgegenüber steht eine jahrelange Beschäftigung mit der Problematik in Nationalparkverwaltung und Landesministerien. Erst jüngst beschlossen alle demokratischen Fraktionen des Landtages einstimmig, einen landeseigenen Hafen vorzugsweise in Prerow zu bauen.

Dazu findet in Prerow am 26. April ein Bürgerentscheid statt. Sollte sich das Ostseebad auf dem Darß verweigern, kommt der Bau eines Hafens vor der Seebrücke im benachbarten Zingst in Betracht. Nicht vollkommen ausgeschlossen ist aber auch eine Rückkehr zur Ursprungsvariante: Vor fünf Jahren wurde der Bau eines Etappenhafens am Strand im Bereich der Hohen Düne in Prerow vorgeschlagen. Das lehnten die Menschen in dem Ort seinerzeit ab.



Timo Richter