Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Ribnitz-Damgarten Ribnitz: CJD-Jugenddorfleiter verabschiedet
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Ribnitz: CJD-Jugenddorfleiter verabschiedet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:48 08.11.2019
Kornelia Hennek, Gesamtleiterin des CJD-Verbunds Nord, und zahlreiche weitere Gäste verabschiedeten den Ribnitzer Jugenddorfleiter Thomas Reiplinger. Ein Geschenk war ein Apfelbaum der Sorte Boskop. Quelle: Robert Niemeyer
Anzeige
Ribnitz-Damgarten

Rührende Worte, Tränen des Abschieds, ganz viele Erinnerungen: Thomas Reiplinger, Leiter des Ribnitz-Damgartener Jugenddorfes des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland (CJD) ist am Freitag in den Ruhestand gegangen. Mitarbeiter, Wegbegleiter, Vertreter aus Politik und Wirtschaft verabschiedeten den 64-Jährigen. Sein ganzes Arbeitsleben, insgesamt 46 Jahre, hat Reiplinger in Diensten des CJDs verbracht. „Du bist viele Wege gegangen, die dich forderten, bereicherten, formten“, sagte Kornelia Hennek, Gesamtleiterin des Verbundes CJD Nord.

Nach seiner Ausbildung von 1973 bis 1977 unter anderem in Dortmund zog es ihn über diverse Stationen nach Ribnitz-Damgarten, wo er 2011 die Leitung des Jugenddorfes übernahm. „Ich habe mich beim CJD immer sehr wohlgefühlt, vor allem in den letzten Jahren in Ribnitz-Damgarten“, sagte der 63-Jährige.

Eigentlich wollte Reiplinger erst im kommenden Jahr Abschied nehmen. Während seines Sommerurlaubs sei die Entscheidung gereift, früher in den Ruhestand zu gehen. „Es waren zwei Erlebnisse. Einer, wenn ein nahe stehender Mensch schwer krank wird. Und der andere, wenn das Enkelkind, das 500 Kilometer weit weg wohnt, in der Tür seinen Opa begrüßt“, so Reiplinger.

Ihn zieht es nun zurück in seiner Heimatstadt Versmold (Nordrhein-Westfalen). In der Nähe leben seine Kinder und Enkelkinder. Nachfolger Reiplingers als Jugenddorfleiter ist Oliver-Sven Schulz. Bereits seit Juni hatte Reiplinger Schulz eingearbeitet.

Das CJD betreut und fördert Menschen mit Behinderungen unter anderem in Wohneinrichtungen und Werkstätten.

Von Robert Niemeyer

Mit dem Troposphärenfunk-Bunker 302 bei Tribsees sollte im Kalten Krieg im Falle eines Atomkriegs die militärische Kommunikation aufrechterhalten werden. Heute ist die Anlage ein Museum.

07.11.2019

Hol- und Bringezonen sollen den Fahrzeugverkehr vor Damgartener Schulen entzerren. Bisher bleiben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück. Deshalb soll nachjustiert werden.

07.11.2019

In vier Arbeitsgruppen machen sich Einwohner für ihr Ostseebad stark.

07.11.2019