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Ribnitz-Damgarten Schiffswerft fühlt sich vom Bürgermeister verraten
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Schiffswerft fühlt sich vom Bürgermeister verraten
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08:33 01.02.2014
Probleme mit der Zufahrt der Schiffe? Blick auf das Gelände der Schiffswerft Barth GmbH. Quelle: Claudia Haiplick
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Barth

Der Streit über die Tiefe des Fahrwassers zur Schiffswerft im Barther Hafen (Landkreis Vorpommern-Rügen) geht weiter. Seit dem letztem Jahr erhielt die Werft, wie bei der Hafenerweiterung vorgesehen, von der Stadt eine neue Zufahrt zugewiesen. Diese ist mit 25 Metern zwar wesentlich breiter als die alte, aber aus Sicht der Schiffswerft nicht tief genug.

„Drei Meter Tiefgang wurde uns von Bürgermeister Kerth zugesichert, doch die haben wir nicht“, so Sebastian Kunsch. Er fühlt sich „verraten und verkauft.“ Der Geschäftsführer der Schiffswerft Barth verweist auf ein Schreiben des Bürgermeisters vom November 2009. Darin betont Kerth, dass die Stadt vorrangig die Ausbaggerung des Fahrwassers zur Werft sowie die Entfernung der alten Molenanlage betreibe.

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Und weiter: „Im Bereich des westlichen Stadthafens werden die Fahrwasserflächen auf eine Tiefe von drei Metern auf Kosten der Stadt Barth ausgebaggert.“ Bis spätestens Ende 2010 solle alles abgeschlossen sein.



OZ

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