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Ribnitz-Damgarten Gemeinsam gegen die Verschmutzung der Meere
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Gemeinsam gegen die Verschmutzung der Meere
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15:47 28.01.2019
Im Kunstmuseum Ahrenshoop fand ein Treffen des Projektes statt. Elisabeth (10 v.l.), Hannes (11) und Antonia (11) von der Foto-AG fotografierten Adrian (14), Carmen (15) und John (16). Quelle: Anika Wenning
Barth

Die Liste der Partner ist lang und alle haben ein gemeinsames Ziel. Sie wollen die Schönheit der Region erhalten und gegen die Verschmutzung der Meere und Strände kämpfen. Gemeinsam mit Künstlern, dem Ozeaneum in Stralsund, dem Kunstmuseum Ahrenshoop, der Vorpommernschen Landesbühne und dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft hat die Förderschule „Jan-Amos Komensky“ und das Gymnasialen Schulzentrum in Barth ein gemeinsames Projekt geplant. Unter dem Motto „Ich mee(h)r vom Leben“ sollen sich rund 60 Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren daran beteiligen. Am Montag trafen sich die Projektpartner im Ahrenshooper Kunstmuseum.

Christoph Martin Schmidt von der Fachstelle Kulturelle Bildung überreichte Juliane Schöpa, Schulleiterin der Barther Förderschule, die Urkunde vom Sonderpreis. Quelle: Anika Wenning

Die Jury des „Marktplatzes Kultur und Schule“ haben sie mit ihren Ideen schon überzeugt und Anfang Januar den Sonderpreis über 2000 Euro erhalten. Beim „Marktplatz Kultur und Schule“ handelt es sich um ein Projekt des Kultusministeriums. Einmal im Jahr kommen hier Lehrer mit Künstlern und Institutionen zusammen und können gemeinsam Ideen entwickeln. Die Projekte können im Anschluss eingereicht werden und eine Jury kürt die Gewinner. „Wir haben dieses Projekt ausgewählt, weil wir den Eindruck hatten, dass hier etwas Großes passiert und dass Leidenschaft dahinter ist“, erklärte Christoph Martin Schmidt, von der Fachstelle Kulturelle Bildung M-V, die den „Marktplatz Kultur und Schule“ organisiert. Ein globaler Zusammenhang – die Verschmutzung der Meere – werde hier auf den lokalen Bereich – die Konsequenzen für die Tourismusregion – bezogen. Die Tatsache, dass Förderschüler und Gymnasiasten gemeinsam an einem Projekt arbeiten, habe die Jury ebenfalls überzeugt.

Projekt soll bis 2020 laufen

„So ein Projekt steht und fällt mit engagierten Lehrern“, erklärte Nadine Pankow, Museumspädagogin im Ozeaneum in Stralsund, und lobte das Engagement der Schulleiterin der Förderschule, Juliane Schöpa, sowie des stellvertretenden Schulleiters des Gymnasialen Schulzentrums, Dr. Matthias Schöpa. „Bereits 2014 hatten wir das Jahresthema ’Kein Plastik Meer’ im Ozeaneum und es ist schön, zu sehen, dass das Thema immer noch nachhallt.“ Die Barther Künstlerin Ines Rausch liegt das Thema ebenfalls am Herzen. „Ich mache Kunst aus Strandfunden und mir fällt auf, dass ich immer mehr Plastikmüll am Strand finde. Das Problem der Umweltverschmutzung bewegt und berührt mich sehr.“ Deshalb habe sie auch gleich zugesagt, als sie gefragt wurde, ob sie an dem Projekt teilnehmen wolle.

Projektende soll im Juli 2020 sein und bis dahin werde es viele unterschiedliche Aktionen geben. „Die 60 Schüler werden sich auf ganz unterschiedliche Bereiche aufteilen. Nicht jeder muss auf der Bühne stehen“, sagte Martin Schneider, designierter Intendant der Vorpommerschen Landesbühne. In den Bereichen Kunst, Musik und Theater werde das Projektthema umgesetzt. Beteiligt seien unter anderem die Schüler der Foto-AG, die von Volker Grünwold geleitet wird, sowie der Kunst- und der Theatergruppen der beiden Schulen. Eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse sei im Ozeaneum denkbar. „Wir können die untere Etage zeitweise für Besucher schließen und für solche Veranstaltungen nutzen“, erklärte Nadine Pankow. Bei dem Projekt soll die Verschmutzung der Meere im Fokus stehen, doch es gehe noch um viel mehr. „Die Region lebt vom Tourismus und die Urlauber lieben die Natur hier“, erklärte Dr. Matthias Schöpa. Deshalb sei es wichtig, dass diese erhalten bleibe, damit auch die Menschen in zehn, 15 Jahren noch vom Tourismus leben könnten. „Wir hoffen, dass es uns gelingt, die Schüler für ihre Region zu begeistern“, erklärte der stellvertretende Schulleiter.

Anika Wenning

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