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Ribnitz-Damgarten Sporthalle Barth-Süd ist entkernt
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Sporthalle Barth-Süd ist entkernt
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00:02 31.03.2018
Bürgermeister Stefan Kerth mit Erich Maaß und seinem Nachfolger Mirka Knaak aus dem Bauamt (v. l.). Quelle: Foto: Carolin Riemer
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Barth

Die Sporthalle des Gymnasialen Schulzentrums ist derzeit eine große Baustelle: Wände und Sanitäranlagen wurden herausgerissen, der Parkettfußboden ist ebenfalls Geschichte. „Entkernt“, nennt Erich Maaß aus dem Bauamt den derzeitigen Zustand.

Er schätzt realistisch, dass die Arbeiten im März 2019 abgeschlossen sein werden. Zunächst hatte man mit einer Fertigstellung im Herbst dieses Jahres gerechnet. Doch nachdem die Stadt einige Ausschreibungen zurückziehen musste, weil sie die Kostenplanung überstiegen, kommt es vermutlich zu einer Verzögerung.

Das Los zur Installation der Lichtbänder musste beispielsweise wegen einer Kostensteigerung um 225 Prozent aufgehoben werden. Nun wird die Maßnahme neu ausgeschrieben. Zwölf von insgesamt 24 Losen sind bereits vergeben. Am 4. April startet eine neue Ausschreibung für die derzeit noch fehlenden Gewerke.

Mehr als zehn Jahre lang kämpfte die Stadt um Fördermittel für die umfangreiche Sanierung. Im September des vergangenen Jahres überreichte Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) dann den ersehnten Förderbescheid über 2,3 Millionen Euro. Insgesamt wird der Umbau der Turnhalle etwa 2,6 Millionen Euro kosten.

Große Veränderungen gibt es vor allem im Inneren der Halle: Die bisherige Struktur des Eingangs- und Umkleidebereichs einschließlich der Sanitäranlagen ist bereits verschwunden – eine komplett neuer Raumschnitt entsteht. Der Zuschauerbereich mit Tribüne wird zwar von 250 auf 190 Sitzplätze reduziert, ist damit aber immer noch eine Besonderheit, wie Bürgermeister Stefan Kerth (SPD) erklärt. Die Halle stamme aus den 1970er-Jahren, und damals war auch in Schulsporthallen Platz für eine Tribüne vorgesehen. Heutzutage sehe das anders aus: „Hätte die Stadt sich zu einem Neubau entschieden, wäre es eine kleinere Halle ohne großen Zuschauerbereich geworden.“ Nur weil die Stadt nachweisen konnte, dass eine Sanierung kostengünstiger als ein Neubau ist, wurden die Fördermittel genehmigt – und somit auch eine ungewöhnlich große Halle für den Schulsport. Dieser fällt übrigens nicht aus. Seit Monaten werden die Schüler mit einem Bus- Shuttle zur Vinetaarena gefahren und das klappe laut Bürgermeister mittlerweile auch „sehr gut“.

Nach Ostern sollen zunächst die Fenster und der Bodenbelag erneuert werden – ein Betonboden mit Spezialbelag.

Auch die Kraftsportler der Stadt profitieren enorm vom Umbau. Sie bekommen einen eigenen und größeren Trainingsbereich, der über einen gesonderten Eingang betretbar ist. Sechs Stunden täglich nutzen Schüler und Vereinssportler die Turnhalle in Barth Süd. „Wir reden von einer Zwei- und Dreifachnutzung. Ab dem kommenden Jahr können wir unseren Sportlern endlich eine super Halle zur Verfügung stellen“, sagt Stefan Kerth.

Die 40 Jahre alte Halle stand vor dem Umbau mit einem Restwert von 460 000 Euro in den Büchern der Stadt. Nach dem Umbau erhöht sich dieser Wert um die Bausumme von insgesamt 2,6 Millionen Euro.

Carolin Riemer

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