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Ribnitz-Damgarten Stadt gründet Verein für bessere Willkommenskultur
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Stadt gründet Verein für bessere Willkommenskultur
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08:48 16.04.2015
Die Stadt Barth aus der Luft. Für die Boddenstadt soll am 22. April ein neuer Verein gegründet werden.
Die Stadt Barth aus der Luft. Für die Boddenstadt soll am 22. April ein neuer Verein gegründet werden. Quelle: Oz
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Barth

87 Vereine gibt es in Barth (Vorpommern-Rügen). Jetzt soll ein weiterer hinzukommen. Bürgermeister Stefan Kerth (SPD) will mit dem neuen Verein das bürgerschaftliche Engagement und die Willkommenskultur in der Boddenstadt stärken.

Die Idee für den Verein geht von Reinhard Marx aus. „An meinem früheren Wirkungsort habe ich gute Erfahrungen mit Quartierarbeit und Stadtteilvereinen gemacht“, sagt der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft (Wobau). Es mache Sinn, auch in Barth Engagement zu bündeln. Marx verweist auf einige skandinavische Länder. Dort seien bürgerschaftliches Engagement und Pflege der Willkommenskultur stark ausgeprägt.

Vereinszweck soll die Unterstützung, Begleitung und damit die Förderung der Integration aller Neuankömmlinge in Barth sein. Dazu zählen auch die Flüchtlinge.

Nach Auffassung von Stefan Kerth und Reinhard Marx sollte der Verein unter anderem den Runden Tisch der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber unterstützen. Er könne aber auch Träger für andere ehrenamtliche Aktivitäten sein, die sich in andere Vereine oder Strukturen nur schwer einbinden lassen.

Wie kommt diese Idee an? „Ich begrüße jeden Beitrag zur Willkommenskultur in Barth“, sagt Karoline Preisler vom Runden Tisch und Nachbarschaftstreff Barth-Süd, der sich bereits aktiv für die Hilfe von Flüchtlingen und Bedürftigen einsetzt. Der neue Verein könne bestehende Strukturen sicherlich ergänzen. „Wir sind mit unserer aktuellen Form eines Freundeskreises überwiegend sehr zufrieden. Daher freuen wir uns auf den Verein als neuen Ideengeber, treten ihm aber nicht bei“, erklärt Preisler.



Detlef Lübcke