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Ribnitz-Damgarten Stromausfall legt Region lahm
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Stromausfall legt Region lahm
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15:52 24.09.2018
In Barth fiel Montagmittag für eine Stunde der Strom aus. Auch Zingst war betroffen. Quelle: Ernst Fischer
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Barth/Zingst

Knapp eine Stunde lang ging in Barth (Vorpommern-Rügen) Montagmittag nichts mehr. Von 12 Uhr bis kurz vor eins fiel im gesamten Stadtgebiet der Strom aus. Auch Zingst war betroffen. Geschäfte mussten schließen, weil die Kassen nicht mehr funktionierten, alle Ampeln waren ausgefallen und in den Restaurants blieben die Küchen kalt. „Unsere Gäste sind gegangen, weil wir kein warmes Essen anbieten konnten“, berichtet Anja Dobs, Mitarbeiterin in der Gaststätte Boddenkieker. „Wir hätten Salate machen können, aber die Gäste wollten etwas Warmes essen.“Bei Famila waren rund 50 Kunde zu diesem Zeitpunkt im Markt. „Die Kunden, die an der Kasse standen, konnten noch abkassiert werden. Für eine gewisse Zeit funktionieren unsere Kassen auch ohne Strom“, erklärte Pressesprecherin Solveig Hannemann auf OZ-Nachfrage. „Die übrigen Kunden mussten den Markt verlassen, da es auch komplett dunkel war. Für die Kühlungen ist so ein Stromausfall kein Problem. Mehrere Stunden können problemlos überbrückt werden.“ Bei den Stadtwerken begann die Suche nach der Ursache. „Wir sind sofort zu unserer Übergabestation am Ortseingang gefahren und haben festgestellt, dass dort gar nichts mehr ankommt. An diesem Punkt sind wir machtlos“, berichtete Konrad Lanz, Geschäftsführer der Stadtwerke Barth. Schnell sei klar gewesen, dass ein Problem im Edis-Netz die Ursache sei. Schuld waren zwei unglückliche Zufälle am Umspannwerk in Kenz. So führte Edis am sogenannten Leitersystem planmäßig Reparaturarbeiten durch. Ein Strommast besteht rechts und links aus jeweils drei Leiterseilen, die ein System bilden. „In so einem Fall übernimmt normalerweise das andere Leitersystem die Versorgung, so dass der Kunde von den Reparaturarbeiten nichts mitbekommt“, erklärte Edis-Sprecher Michael Elsholtz. Allerdings sei es parallel im anderen Leitersystem ebenfalls zu einem Fehler gekommen. In Lüssow sei eines der drei Leiterseile auf die Erde gekommen und aus Sicherheitsgründen sei das komplette System automatisch abgestellt worden. Die genaue Ursache konnte noch nicht festgestellt werden. „Eine mögliche Ursache könnte ein Blitzeinschlag sein, der eventuell auch schon einige Zeit zurückliegt“, so Elsholtz. Das sei aber nur Spekulation. Die Wartungsarbeiten wurden eingestellt, so dass nach knapp einer Stunde die Stromversorgung wieder gesichert war.

Anika Wenning

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