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Ribnitz-Damgarten Top-Lage in Ribnitz: Neue Wohnungen entstehen mit Blick aufs Rostocker Tor
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Top-Lage in Ribnitz: Neue Wohnungen entstehen mit Blick aufs Rostocker Tor
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17:43 29.10.2019
Diedrich Buck (r.) und sein Sohn Christian auf der künftigen Baustelle in der Langen Straße 96, Ribnitz. Mit den Arbeiten soll in zwei Wochen begonnen werden. Quelle: Edwin Sternkiker
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Ribnitz-Damgarten

In der Langen Straße 96 in Ribnitz soll in unmittelbarer Nähe zum Rostocker Tor ein Wohnhaus mit vier Eigentumswohnungen sowie einer Arztpraxis entstehen. Darüber informierte Diedrich Buck von der Buck-MCF, Wohn- und Gewerbeprojekt GmbH & Co. KG.

Bevor allerdings mit den Bauarbeiten auf der bereits seit Jahren brachliegenden Abrissfläche losgelegt werden kann, finden erst einmal archäologische Grabungen statt. „Das ist für uns mit erheblichen Kosten verbunden. Solche Grabungen gehören aber eben dazu, wenn man sich auf historischem Grund bewegt“, erläutert der Bauunternehmer aus Bremervörde. Er hofft, dass in etwa zwei Wochen die Bauarbeiter anrücken können. Ende des nächsten Jahres soll das Wohnhaus dann bezugsfertig sein.

Alle Wohnungen sind barrierefrei

Sein Sohn und Miteigentümer Christian fügt hinzu: „Die Wohnungen sind zwischen 62 und 88 Quadratmeter groß. Das Haus verfügt über einen Aufzug, alle Wohnungen sind barrierefrei zu erreichen und verfügen über großflächige nach Süden ausgerichtete Fensterfronten mit Terrassen beziehungsweise Balkonen. Das Interesse ist groß, für alle vier Wohnungen liegen bereits Reservierungen vor.“ Kein Wunder, denn die Lage ist top. Versorgungseinrichtungen, Ärzte, Kindereinrichtungen und Schulen sind größtenteils fußläufig erreichbar. Und bis zum Ostseestrand sind es mit dem Auto nur zehn Minuten.

So soll das Gebäude in der Langen Straße 96 in Ribnitz aussehen. Quelle: Buck-MCF

Diedrich Buck, dessen Unternehmen bereits mehrere Bauvorhaben in Ribnitz-Damgarten realisiert hat, hebt die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hervor. So habe man zum Beispiel sehr eng bei der Gestaltung der Hausfront mit den Stadtplanern zusammengearbeitet. Auch aus dem Bauausschuss seien Vorschläge gekommen.

Bauantrag für Lange Straße 73 wird vorbereitet

Im Ergebnis entsprechender Diskussionen habe man sich entschieden, bei der Fassadengestaltung auf Klinkerriemchen zu verzichten, weil damit durch das neue Gebäude eine „optische Konkurrenz“ zum Rostocker Tor geschaffen werden würde. Um das zu verhindern, wird der Neubau nun mit einer Putzfassade versehen.

Wie Diedrich und Christian Buck weiter informierten, soll auch auf der gegenüberliegenden Seite in der Langen Straße 73 am Rostocker Tor gebaut werden. Hier sollen 16 Wohnungen entstehen. Für dieses Vorhaben sei man dabei, den Bauantrag vorzubereiten.

Schon die Awo wollte hier bauen

Zur Erinnerung: Ursprünglich hatte der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AwoNordvorpommern, Hansestadt Stralsund und Hansestadt Greifswald vor, an dieser Stelle zu bauen. Bereits 2008 ging man mit den entsprechenden Plänen an die Öffentlichkeit. Das Gebäude Lange Straße 73 und das Eckgebäude am Graben sollten abgerissen und an deren Stelle zwei neue Gebäude errichtet werden.

Die Pläne sahen vor, diese durch einen Zwischenbau miteinander zu verbinden. In dem neuen Gebäude sollten altersgerechte Wohnungen geschaffen werden, außerdem sollte hier auch eine Tagespflege einziehen. Zeitweise gab es auch die Überlegung, in dem Neubau eine Wohngruppe für Demenzkranke unterzubringen.

Gelände war lange Ärgernis

Immer wieder musste das Bauvorhaben dann jedoch verschoben werden, so unter anderem im Sommer 2013. Nachdem Bagger bereits mit dem Abbruch der alten Häuser begonnen hatten, verhängte die untere Bauaufsichtsbehörde der Kreisverwaltung Vorpommern-Rügen einen Baustopp. Die Behörde verlangte für das unmittelbar angrenzende Haus einen „Nachweis über den Erhalt der Standsicherheit“.

Erst nachdem dieser erbracht worden war, konnte der Abriss fortgesetzt werden. Doch nach Beendigung der Abrissarbeiten bewegte sich nichts mehr auf dem Grundstück. Das entwickelte sich mehr und mehr zum Ärgernis, da damit die Zufahrt zur Innenstadt von Ribnitz verschandelt wurde.

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Von Edwin Sternkiker

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