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Ribnitz-Damgarten Tourismus: Seeheilbad soll in Top-Liga mitmischen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Tourismus: Seeheilbad soll in Top-Liga mitmischen
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12:18 21.03.2015
Mathias Feige und Maike Berndt von der dwif-Consulting GmbH aus Berlin stellten in Zingst das Tourismuskonzept des Seeheilbades vor.
Mathias Feige und Maike Berndt von der dwif-Consulting GmbH aus Berlin stellten in Zingst das Tourismuskonzept des Seeheilbades vor. Quelle: Virginie Wolfram
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Zingst

Weniger Bettenbau, mehr Qualität: Mit einem Tourismuskonzept will das Seeheilbad Zingst seine Schwachpunkte ausmerzen und zu einer Marke in Europa werden. Das wurde in der Präsentation des Konzeptes am Donnerstagabend im Hotel „Vier Jahreszeiten“ deutlich. Tourismusexperte Mathias Feige mahnte an, dass die Gemeinde unter anderem Mängel in der Servicequalität sowie die Situation der fehlenden Parkplätze angehen müsse. Die Expansion von Ferienwohnungen wiederum gelte es einzudämmen oder zu verhindern.

„Ihre vorrangige Aufgabe ist es, Qualität zu erhöhen, nicht mehr Betten einzurichten“, betonte Feige. Außerdem soll Zingst mit den Themen Fotografie, Natur und Gesundheit künftig ein eigenes Profil bekommen, um sich von der Masse der Ostseebäder abzuheben. „Sie gehören bundesweit in die Top-Liga der Küstenorte und müssen sich mit Sylt und Kitzbühel vergleichen“, sagte der Geschäftsführer der Beraterfirma dwif-Consulting aus Berlin.

Die Gutachter stellten außerdem Ideen vor, wie Zingst Nahverkehr und Gastronomie verbessern könnte. Gemeinsam mit Arbeitsgruppen vor Ort wurde seit Monaten an dem Konzept gearbeitet. Um in den nächsten Jahren voranzukommen, müsse das Augenmerk stärker auf die Nebensaison gelegt werden, sagte Feige.



Virginie Wolfram