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Ribnitz-Damgarten Tourismus-Studie: Der Region fehlt es an Strahlkraft
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Tourismus-Studie: Der Region fehlt es an Strahlkraft
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06:24 24.07.2015
Regionale Produkte wie die Barther Tomaten sollen noch besser vermarktet werden. Zum Beispiel mit Variationen wie Marmelade oder Seife.
Regionale Produkte wie die Barther Tomaten sollen noch besser vermarktet werden. Zum Beispiel mit Variationen wie Marmelade oder Seife. Quelle: Jens Koehler/dapd
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Barth

Die Tourismusregion Barth-Franzburg-Richtenberg (Landkreis Vorpommern-Rügen) hat von einem Gutachten ein schlechtes Zeugnis ausgestellt bekommen. „Keines der vorhandenen Angebote und Attraktionen weist eine überregionale touristische Relevanz auf“, heißt es in der Studie eines Planungsbüros, die vom Amt Franzburg-Richtenberg in Auftrag gegeben wurde. Es gebe keinen zentralen Tourismusmagneten, der so stark ist, dass er es mit Nachbarn wie Stralsund oder der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst aufnehmen könne, schreiben die Autoren.

Diese ernüchternde Bilanz soll nun verbessert werden. Die Ämter Barth und Franzburg-Richtenberg sowie die dazugehörenden Städte und Gemeinden streben ein gemeinsames touristisches Konzept an.

Die Autoren der Studie machen jedoch keine Illusionen: Das vorhandene Angebot reiche nicht aus, um Übernachtungen im Mainstream-Bereich zu generieren. Sie empfehlen die Konzentration auf den Nischentourismus.

Stärken seien die abwechslungsreiche Landschaft, die Boddenküste mit Häfen und Badestellen, viele Möglichkeiten zum Radfahren und das Angebot an Kunst und Handwerk.



Detlef Lübcke