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Ribnitz-Damgarten Vinetastadt als Erholungsort anerkannt
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Vinetastadt als Erholungsort anerkannt
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11:44 07.01.2015
Barth hat's geschafft: Sozialministerin Birgit Hesse überreicht Bürgermeister Stefan Kerth vor Medienvertretern die Urkunde.
Barth hat's geschafft: Sozialministerin Birgit Hesse überreicht Bürgermeister Stefan Kerth vor Medienvertretern die Urkunde. Quelle: Detlef Lübcke
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Barth

Die Stadt Barth (Vorpommern-Rügen) darf sich künftig „Staatlich anerkannter Erholungsort“ nennen. Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) hat die begehrte Urkunde am Dienstag überbracht.

„Ich gebe die Urkunde nicht wieder her“, sagte Bürgermeister Stefan Kerth (SPD) glücklich. Lange hatte die 8500-Einwohner-Stadt auf diesen Titel hingearbeitet. Bereits 1997 sei von der damaligen Stadtvertretung der Beschluss gefasst worden, staatlich anerkannter Erholungsort werden zu wollen, blickte Kerth zurück.

Um noch mehr Gäste anzusprechen, will Barth mit dem Leitbild „Vinetastadt“ arbeiten. Dazu sollen spezielle Vineta-Themen in die touristischen Angebote aufgenommen werden. Barth ist als möglicher Ort der sagenumwobenen Stadt Vineta bekannt, die in einer Sturmflut untergegangen sein soll.

Für die Boddenstadt steht nun die Frage, ob sie sich einen Tourismusbetrieb einrichtet und welche Aufgaben er wahrnehmen sollte. Mögliche Rechtsformen wären ein Eigenbetrieb oder eine GmbH.

Auch über die Einführung einer Kurtaxe will die Stadt nachdenken. Bürgermeister Kerth machte bereits deutlich, dass eine Kurtaxe jedoch nicht vor 2016 erhoben werde.



Detlef Lübcke

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