Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Ribnitz-Damgarten Vinetastadt muss weiter sparen
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Vinetastadt muss weiter sparen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:16 28.03.2015
Die Stadt Barth muss aufpassen, dass sie nicht in den Schuldenstrudel gerät.
Die Stadt Barth muss aufpassen, dass sie nicht in den Schuldenstrudel gerät. Quelle: Fotolia
Anzeige
Barth

Nach einer langen, hitzigen Debatte hat die Barther Stadtvertretung (Vorpommern-Rügen) den Haushalt für 2015 jetzt mehrheitlich bestätigt. Angesichts der prekären Finanzsituation löse der Etat keine Begeisterungsstürme aus, wie es Bürgermeister Stefan Kerth (SPD) formulierte. Der Ergebnishaushalt schließe mit einem Jahresfehlbetrag von 782 220 Euro ab. Es müsse ein Kassenkredit von knapp 2,2 Millionen Euro aufgenommen werden. Diese Kredite stellen eine Art Vorfinanzierung dar, unterliegen aber nicht der Genehmigungspflicht durch die Kommunalaufsicht.

„Die Lebensfähigkeit bleibt gewährleistet“, fasste Kerth seine Informationen zu den Zahlen zusammen. Auch wenn der Haushalt beschlossen ist – „wir müssen die Diskussion über die schlechte Finanzsituation nahtlos fortsetzen“, unterstrich Kerth. Er appellierte an die Stadtvertreter, das Haushaltssicherungskonzept mit Einsparvorschlägen anzureichern.

Petra Meinert (CDU), Stadtpräsidentin und Vorsitzende des Finanzausschusses, hätte sich bereits im Vorfeld Vorschläge von den Stadtvertretern zu Einsparmöglichkeiten gewünscht. „Aber es ist nichts gekommen“, kritisierte sie.

Zu Einsparmöglichkeiten hatte Dirk Leistner (FDP) gleich eine Idee. Die 18 000 Euro Mitgliedsbeitrag für den Zweckverband „Maritimer Lückenschluss Warnemünde-Stralsund“ halte er für sinnlos.



Detlef Lübcke