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Ribnitz-Damgarten Von den Cook-Inseln auf den Darß
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Von den Cook-Inseln auf den Darß
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18:30 28.04.2019
Eine lange Läuferschlange machte sich von Wieck aus auf die Strecke. Quelle: Ard Schenk I DARSS-Print
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Wieck

Sieger des 14. Darß-Marathons über 42,195 km wurde der Borner Maik Willbrandt. Der für die DHFK Leipzig startende Darßer lief nach 2:38:06 h über die Ziellinie. Damit wiederholte Willbrandt seinen Sieg aus dem Jahr 2012.

Laura Michel aus Ahrensfelde konnte ihren Vorjahressieg bei den Frauen sogar wiederholen und gewann in einer Zeit von 3:08:59 h. So trugen sich „Altbekannte“ in die Siegeslisten ein. Zumal auch der Sieger des 10km-Laufes am Sonnabend, Fabian Gehring, bereits zum zweiten Mal seinen Sieg über diese 2018 neu geschaffenen Strecke feiern konnte. Der Darß-Marathon ist zwar wie ein Familientreffen, dennoch finden sich immer wieder neue Freunde des Naturlaufes. So nahmen Tina und Heino Großmannn aus Gehren zum zweiten Mal am Darß-Marathon teil. Im vorigen Jahr überraschte Heino seine Freundin mit einem Heiratsantrag im Ziel. Dieses Jahr gingen beide als frische Eheleute an den Start. Am Freitag gaben sie sich in der Wiecker Arche das Jawort. „Wenn die Gesundheit stimmt, kommen wir ab jetzt jedes Jahr wieder“, versprach Heino Großmann (45), der kurz vor dem Ziel auf seine Frau wartete, damit beide gemeinsam ihren Halbmarathon beenden können.

Laufender Globetrotter am Start

Ein alter Bekannter hingegen ist Frank Bollnow. Der 45-jährige Stralsunder bestritt am Sonntag seinen 200. Marathon. Bereits seinen 100. lief er vor vier Jahren auf dem Darß. Bei den 25 Marathons pro Jahr stehen immerhin solche wie der Everest-Marathon, ein Marathon auf den Osterinseln und einer auf den Cook-Irlands. 36 Marathons bestritt Bollnow allein in den USA. Jetzt fehlen ihm nur noch 14, um in allen US-Bundesstaaten gelaufen zu sein. Die Organisatoren des Darß-Marathons können stolz sein, wenn der laufende Globetrotter seine Jubiläen rund um die Darßer Arche feiert.

Die rund 400 fleißigen Helfer des Laufevents hatten auch wieder einmal hervorragende Arbeit geleistet. Yves Scharmberg, Leiter des Organisationsbüros, freute sich sehr darüber, dass der 10km-Lauf nach seiner Premiere im Vorjahr wieder so gut angenommen wurde: „Wir hatten einige Meldungen mehr zu verzeichnen. Das bedeutet, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Der Sonnabend als Kinder- und Familienlauftag entwickelt sich gemeinsam mit dem 10km-Lauf immer mehr zu einem eigenständigen Tag innerhalb des Sportwochenendes. Am Sonntag nahmen 255 Marathonis und 890 Halb-Marathonläufer ihre Strecken unter die Sohlen. Auch das Wetter spielte mit. Wer Sorge nach den Gewittergüssen an den Vortagen hatte, war erleichtert. Zumal die Nachricht die Runde machte, dass der gleichzeitig stattfindenden Stadt-Marathon in Hamburg schwer unter Regengüssen zu leiden hatte. Da hatte die große Läuferfraktion der Hansestadt auf dem Darß alles richtig gemacht.

Jubel auch für Nachzügler

Alles richtig gemacht hatten auch Jens Rademacher (49) und Anke Brauen (36), die unter großem Jubel als eines der letzten Duos am Sonnabend nach dem 10km-Lauf ins Ziel kamen. Beide starteten für die große Laufgruppe der Ribnitzer Boddentherme. „Jens walkt so schnell wie ich laufe“, berichtet Anke lachend. „Man muss nur motiviert sein und seinen inneren Schweinehund überwinden“, erwidert Jens mit einem Augenzwinkern. Unter und mit Freunden beim Darß-Marathon kein Problem.

Der Naturlauf rund um die Darßer Arche wird immer beliebter.

Frank Burger

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