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Ribnitz-Damgarten Wustrow bekommt einen Kreisverkehr
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Wustrow bekommt einen Kreisverkehr
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13:21 29.03.2019
Im Verlauf der L 21 in Höhe des Discounters in Wustrow wurde der Bau eines Kreisverkehrs genehmigt. Quelle: Timo Richter
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Wustrow

In Höhe des Discount-Marktes in Wustrow wird ein Kreisverkehr entstehen. Die grundsätzliche Genehmigung für das Projekt wurde von der Straßenbauverwaltung zugesagt. Darüber informierte Bürgermeister Daniel Schossow (SPD) während der Zusammenkunft der Gemeindevertreter am Donnerstag. Zusammenraufen müssen sich die Beteiligten noch zur Klärung der anteiligen Kostenbeteiligung.

Mit dem Kreisverkehr im Verlauf der L 21 will der Bürgermeister gleich mehrere Ziele erreichen: Zum einen wird der aus Richtung Ahrenshoop bei der Einfahrt in Wustrow gebremst. Gleichzeitig wird der Staupfropfen aus der Einmündung auf den Parkplatz des Discounters „gezogen“, den die Autos bilden, die in Richtung Ahrenshoop auf die Landesstraße auffahren wollen. Gerade im Sommer gibt es aufgrund der nicht möglichen Zufahrt auf den Parkplatz Rückstau in den Ort.

Rettungszentrum wird eingeplant

Eigenen Worten zufolge hat der Wustrower Bürgermeister „sehr viel Energie“ in das Vorhaben investiert. Es gebe bereits Planungen für den Kreisverkehr, die Genehmigung sei grundsätzlich erteilt worden. Jedoch hatte das Ostseebad die Planungen auf eigenen Wunsch ausgesetzt. Denn: Nahe der künftigen Einfahrt in den Kreisel aus der Osterstraße kommend soll das neue Rettungszentrum in Wustrow entstehen. Die Einfahrt der Einsatzfahrzeuge habe sich als „Knackpunkt“ erwiesen, wie Daniel Schossow sagte. Das Problem sollte frühzeitig gelöst werden, um nicht in einem späteren Stadium den Kreisverkehr wegen einer möglicherweise erforderlichen Verlagerung von vorne beginnen zu müssen.

Im Gegensatz zu Prerow – dort ist ein Rettungszentrum in moderner Bauweise entstanden – soll sich die Einrichtung in Wustrow in die ortstypischen Bebauung einfügen. Das Rettungszentrum könnte im Stil einer alten Scheune errichtet werden.

Auch in Born wird seit Langem der Bau eines Kreisverkehrs in Höhe des dort Einkaufszentrums/Tankstelle gefordert. Dort gab es bislang keine Zustimmung seitens der Straßenbauverwaltung. Grund ist der fehlende Status der L 21 als Ortsdurchfahrt in dem Bereich.

Timo Richter

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