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Ribnitz-Damgarten Zauberhafte Duette zur Rosennacht in Starkow
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Zauberhafte Duette zur Rosennacht in Starkow
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18:59 30.06.2019
Eine Augenweide: Bei der diesjährigen ersten italienischen Rosennacht in Starkow gab es viele, im Stile des Barock geschmackvoll kostümierte Gäste. Quelle: Uwe Roßner
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Starkow

Zur ersten italienischen Rosennacht blühte Starkow vielfältig wie ergreifend auf. Denn wer sich aufmachte, den begrüßte der Garten bei bestem Sommerwetter mit einem herrlich dezenten Rosenduft und einer ebenso abwechslungsreichen Blütenpracht. „In diesem Jahr ist es ganz besonders“, bemerkte Dr. Gerd Albrecht beim Rundgang durch den historischen Pfarrgarten. Sein Verein Backstein, Geist und Garten (BGG) ist seit Jahren bei den Naturklängen mit dabei. Mittlerweile ist die Eröffnung der zwischen der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und dem Küstenvorland stattfindenden Konzertreihe zu einer Tradition geworden.

Für 2019 wagten die Starkower trotz all der Jahre einen Neustart ihres Konzertabends. Aus der Mischung illustrer Barockabend mit venezianischen Nacht entstand für dieses Jahr die Rosennacht als ein bis ins kleinste Detail stimmiges Gesamtkunstwerk. Inklusive üppigem Büfett, hauseignem Rosenlikör und einer besonderen Künstlerauswahl für den Abend. Gäste aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin und Bayern ließen es sich wie die Einheimischen nicht nehmen, diese Profilschärfung zu erleben und zu genießen. „Wir hatten noch nie so viele Gäste zum Auftakt der Naturklänge“, so Gerd Albrecht. Zudem kämen jedes Mal immer mehr in barocken Gewändern kostümierte Gäste.

Glanzlicht im Küstenvorland

„Starkow ist ein besonderer Ort“, sagte Lutz Gerlach. Der künstlerische Leiter der Naturklänge lobte das örtliche Engagement. Diesen Einsatz schätzt auch Jens Oulwiger als Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst. Dies bringe das Küstenvorland weiter und setze für Einheimische und Urlauber ein Zeichen.

Langen und kräftigen Beifall erhielt das internationale Trio Dell´Acqua für ihr bewegendes Debüt bei den diesjährigen Naturklängen in der Starkower Backsteinbasilika St. Jürgen. Quelle: Uwe Roßner

Nach ersten Kostproben unter freiem Himmel füllten nach bester Stärkung in der Backsteinscheune die versammelten Rosenfreunde die mittelalterliche Backsteinbasilika St. Jürgen. Hier begeisterten die jungen Stralsunder Flötisten von der örtlichen Musikschule mit nicht alltäglichen Werken aus der Renaissance und dem Barock in unterschiedlichen Spielkonstellationen und diversen Instrumenten. Bestens empfahl sich das internationale Trio Dell´Acqua.

Beste Reaktionen

Greta Behnke ist in Starkow keine Unbekannte. Zum dritten Mal gastierte dort die Sopranistin, zum ersten Mal im Trio Dell´Acqua bei den Naturklängen. „Dieser Ort ist eine Insel aus Natur, Frieden und Kultur“, findet die Musikerin. „Es war spannend“, bilanziert der Pianist des Trios, Thomas Beck. Der Musiker schwärmte nach seinem Debüt bei den Naturklängen vom traumhaften Starkower Rosengarten, der sehr schönen Akustik der Kirche St. Jürgen und dem aufmerksamen Publikum. Sein Fazit lautet: „Chapeau für die Starkower für so viel Liebe zum Detail.“

„Dieser Abend war für uns ein wunderbarer Ausklang einer langen Woche und eine Bereicherung“, sagte Johannes Blobel. Der Stralsunder entdeckte zusammen mit seiner Frau Starkow für sich. „Wir sind heute das allererste Mal hier“, so der Rechtsanwalt. Als Rosenfans hätten sie sich auf den Abend gefreut, konnte durch die Gartenführung gute Anregungen für sich mitnehmen sowie das Büfett und die Musik genießen.

Uwe Roßner

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