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Ribnitz-Damgarten Zingst: Neues Einsatzleitauto in Dienst gestellt
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Zingst: Neues Einsatzleitauto in Dienst gestellt
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15:56 24.02.2019
Die Freiwillige Feuerwehr Zingst hat am Wochenende ein neues Einsatzleitfahrzeug in Dienst gestellt. Quelle: Susanne Retzlaff
Zingst

Dieser Kleine hat es in sich. Im neuen Einsatzleitwagen der Freiwilligen Feuerwehr Zingst verbinden sich in bundesweit teils einmaliger Weise modernste Fahrsicherheitsmodule mit einer Kommunikationstechnologie, die zwei Systeme miteinander kombiniert und trotzdem einfach zu verstehen und zu bedienen ist. Der Innenausbau für den separaten Funkraum und für den Besprechungsraum ist maßgeschneidert. Das Fahrzeug sei ein Meilenstein auf dem modernsten Stand der Technik, schwärmten Marko Schrödter (Karosseriebau Parkentin, Aufbauten) und Rüdiger Fuhrmann (MAN Rostock, Fahrgestell). Und so wurde es am Wochenende mit ordentlich Tatütata im Fuhrpark des Ostseeheilbades begrüßt.

Die im zweiten Halbjahr 2016 entwickelte Idee stieß beim Bürgermeister und im Finanzausschuss auf positive Resonanz. „Die Investition war zwingend notwendig für die Gemeinde und die Region. Wir müssen die Menschen beruhigen, die Sorge haben, dass wir nicht helfen können, wenn wir helfen müssen“, erklärte Bürgermeister Andreas Kuhn.

Zunächst aber gab es kein Fahrgestell, das alle Ansprüche der Zingster Kameraden erfüllen konnte. Der notwendige Fünftonner stand Ende 2018 bereit. „Was ich richtig gut kann, ist nerven“, erinnerte sich Zingsts Wehrführer Mathias Barth an manche Komplikation bei der weiteren Umsetzung. „Es gab Phasen, wo ich geglaubt habe, es wird nichts oder es dauert sehr lange“, erinnerte sich Fuhrmann an die Hartnäckigkeit der Feuerwehr.

Nicht jede Gemeinde sei so begünstigt wie das Ostseeheilbad, das derartige Investitionen aus eigenen Haushaltsmitteln bestreiten könne, so Landrat Stefan Kerth und stellte klar: “Das Fahrzeug ist nicht für die Feuerwehrleute, sondern für die Bürger. Die Kameraden benutzen es nur und wir sind verpflichtet, die Technik zur Verfügung zu stellen.”

Susanne Retzlaff

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