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Ribnitz-Damgarten Zingst macht mit „Strandlust“ junge Leute und Familien aktiv
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Zingst macht mit „Strandlust“ junge Leute und Familien aktiv
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12:04 16.07.2019
Während der neuen Veranstaltung „Strandlust“ gibt es auch Schnupper-Surfen (Symbolbild). Quelle: Gerit Herold
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Zingst

Schon wieder ist ein Schiff vor Zingst gestrandet. Dieses Mal handelt es sich um ein 15 Meter langes Piratenschiff. Diese „Strandung“ ist aber gewollt. Denn bei dem Objekt handelt es sich um eine Kombination aus Bühne und Bar. Beides wird am Samstag für den Auftakt der neuen Veranstaltung „Strandlust – ausprobieren – austoben – ausspannen“ am Sportstrand benötigt.

Lisa Oldenburg ist schon ganz aufgeregt, ist das Projekt doch die erste komplett neue Veranstaltung, das die Produktmanagerin Kultur der Kur- und Tourismusgesellschaft Zingst verantwortet. „Ich freue mich schon sehr darauf.“

Spezielles Angebot für Junge und Familien

Mit der neuen Veranstaltung werden in dem Seeheilbad gleich mehrere Ziele verfolgt. Zum einen soll neben der Seebrücke mit dem Sportstrand ein weiterer Veranstaltungsort etabliert werden, zudem sollte es wieder ein Ereignis direkt am Strand geben und – das wichtigste – Zingst mit „Strandlust“ ein spezielles Angebot für junge Menschen und Familien im Portfolio.

Und ein bisschen ist die neue Veranstaltung auch Ersatz für die Beachpartys der Vergangenheit. Ganz glücklich war man damit in der Kur- und Tourismusgesellschaft nicht. „Wir wollen keine Saufgelage organisieren“, sagt beispielsweise Öffentlichkeitsreferentin Simone Marks. Schlechte Erfahrungen nach solchen Strandpartys hatte vor einiger die Borner Kurverwaltung gemacht. Als sich nach Partyende manche Gäste nicht zu benehmen wussten, hatte Betriebsleiter Yves Scharmberg die Reihe am Prerower Strand kurzerhand abgebrochen (die OZ berichtete).

Sport auf dem Wasser und an Land

Sportliche Aktivitäten und Kreativ-Angebote über den ganzen Tag verteilt, abends Livemusik zum Mittanzen sollen die Besucher anregen, Neues auszuprobieren und dann einfach am Strand zu entspannen. Dazu hat Chef-Organisatorin Lisa Oldenburg ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Los geht es an dem Tag bereits um 8 Uhr mit Sport und Meditation am Strand. Im Anschluss erfolgen weitere Sportangebote. Um 10 Uhr beginnt der erste von mehreren über den Tag verteilten Schnupperkursen im Windsurfen, dann können auch Bretter zum Stand-up-Paddeln und Kajaks ausgeliehen werden. Um 10.30 Uhr beginnt eine von zwei Mountainbike-Touren in den Nationalpark, eine halbe Stunde später startet eine geführte Kajak-Schnuppertour. Nachmittag gibt es dann ein Seekajak-Training, bei dem Paddeln, Kentern und Wiedereinstieg geübt werden. Wer es ruhiger angehen lassen will, knüpft Knoten, bastelt oder schleift Bernsteine. Das komplette Programm ist im Internet zu finden. Der Tag geht ab 19 Uhr mit Livemusik der Band Jamstreet zu Ende. Seit 2011 tourt die vierköpfige Gruppe aus Leipzig mit ihrem Programm aus Soul, Funk und Rock durch Deutschland.

Die meisten Angebote sind kostenfrei, wie Lisa Oldenburg mitteilt. Die Windsurf-Schnupperkurse, die Safty-Seminare im Kitesurfen, die geführten Touren sowie das Stand-up-Paddeln kosten jeweils 10 Euro. Fürs Bernsteinschleifen und das Basteln werden Gebühren je nach Materialverbrauch erhoben. „Die Gebühren sind gering, sodass die Möglichkeit besteht, alles auszuprobieren“, sagt Lisa Oldenburg.

Wo genau das Piratenschiff in Höhe des Strandaufganges sechs „stranden“ soll, das haben die Organisatoren am Dienstag festgelegt.

Timo Richter

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