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Ribnitz-Damgarten Zuwachs in der Kreisoberliga
Vorpommern Ribnitz-Damgarten Zuwachs in der Kreisoberliga
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00:00 14.07.2015
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Löbnitz

Zuwachs aus der Region für die Kreisoberliga Nordvorpommern/Rügen: Neben den Teams vom VfB Marlow, PSV Ribnitz-Damgarten II und SV Rot-Weiß Trinwillershagen II werden auch der Landesklasseabsteiger SG Wöpkendorf, Kreisliga-Vizemeister SG Traktor Divitz und die Spielgemeinschaft Zingst/ Löbnitz als Kreisklassemeister in der kommenden Saison in der Kreisoberliga an den Start gehen.

Bei den Aufsteigern herrscht darüber Freude. „Unser Ziel war der Aufstieg und diesen haben wir uns auch verdient“, sagt Christian Kook, Trainer der Spielgemeinschaft Zingst/Löbnitz. Die Vereine BSV Löbnitz 53 und TSG Zingst schlossen sich erst vor zwei Jahren zu einer Mannschaft zusammen, doch schon damals wusste Kook, dass sein Team Potential haben wird. „Wir haben keine überragenden Einzelspieler, sondern funktionieren als Einheit sehr gut.“ Mit fünf Punkten Vorsprung setzte sich die Kook-Elf vor dem TSV Wustrow durch. Für Kook, der als Spieler sowohl für Löbnitz als auch für Zingst auflief, funktioniert die Zusammenarbeit tadellos. „Wir spielen an beiden Standorten und auch die Fans haben sich ans Pendeln gewöhnt. Von meiner Warte aus kann die Zusammenarbeit noch sehr lange andauern.“ Auf die Kreisoberliga freut sich Christian Kook, der an der Seitenlinie von Löbnitz-Urgestein Thomas „Ali“ Grawe unterstützt wird, ganz besonders. „Wir brennen darauf und wollen die Klasse halten.“ Neuzugänge hat er auch schon parat: Toni Wegner und Nikolas Kuhn wechseln vom SV Barth zur Spielgemeinschaft.

Auch bei der SG Traktor Divitz freute man sich über den Aufstieg. „Wenn man eine ganze Saison um den Aufstieg kämpft, freut man sich natürlich, wenn es klappt“, so Dirk Splisteser, der mit seinem Team als Tabellenzweiter hinter dem VfL Bergen II aufsteigt. Splisteser hatte das Team erst zur Winterpause von Daniel Schumacher übernommen und fungiert seither gemeinsam mit Holger Lundschien als Trainer. Schon bei der Amtsübernahme wusste Splisteser, wohin die Reise gehen soll: „Die Jungs wollten hoch und die Ausgangslage war damals mit dem dritten Platz schon sehr gut.“ Auf seine „Jungs“

ist Splisteser stolz: „Wir sind eine echte Gemeinschaft.“ Die Divitzer profitierten bei ihrem Aufstieg von einer breiten Spielerdecke. Immer wieder kamen Spieler der zweiten Mannschaft zum Einsatz.

So soll es auch in der kommenden Saison laufen wenn es nach Dirk Splisteser geht: „Unsere zweite Mannschaft war gerade im Schlussspurt ein großer Vorteil gegenüber den anderen Teams.“

Für die kommende Saison setzt Dirk Splisteser auf den Aufstiegskader. Zu- oder Abgänge gibt es keine.

• Weitere Infos rund um die Kreisoberliga unter: www.oz-sporbuzzer.de



Rainer Müller