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Rügen Zahl der Arbeitslosen auf Rügen sinkt stark
Vorpommern Rügen Zahl der Arbeitslosen auf Rügen sinkt stark
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12:51 29.03.2019
Daumen hoch für den Arbeitsmarkt auf Rügen (Symbolbild). Quelle: Jens Büttner/dpa
Stralsund

Frühjahrsaufschwung auf dem Arbeitsmarkt: Auf Rügen ist die Zahl der Arbeitslosen im März deutlich gesunken. Im Vergleich zum Februar sind in diesem Monat 547 Menschen weniger ohne Job. Auf der Insel sind damit noch 3400 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, das ergibt eine Erwerbslosenquote von 10,2 Prozent.

Erstmals unter der 10-Prozent-Marke

Im gesamten Arbeitsamtsbezirk Stralsund, zu dem Rügen gehört, rutschte die Arbeitslosenquote erstmals in einem März seit der Wende unter die 10-Prozent-Marke und erreichte einen Wert von 9,5 Prozent. „Im März des letzten Jahres lag die Arbeitslosenquote noch bei 10,9 Prozent“, so Dr. Jürgen Radloff, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Stralsund. „Aktuell liegen wir mehr als einen Prozentpunkt unter dem damaligen Wert. Das ist insgesamt betrachtet eine beachtliche Entwicklung für den regionalen Arbeitsmarkt, bei der allerdings nicht unbedingt damit zu rechnen war, dass wir solche positiven Werte bereits zu einem so frühen Zeitpunkt erreichen.“

Grund hierfür sei zum einen die gute wirtschaftliche Entwicklung, zum anderen aber auch die Demographie. „Die älter werdende Bevölkerung sorgt nicht nur auf der Seite der Arbeitskräfte, sondern auch bei den Arbeitslosen für Rückgänge“, erklärt der Agenturchef. „Zusätzlich verstärken zunehmende Fachkräfteengpässe auch den Druck auf Unternehmen. Diese Situation kann unter Umständen neue Perspektiven am Arbeitsmarkt für die Personen eröffnen, die früher nicht ins Blickfeld der Arbeitgeber gerückt sind.“

Job-Boom in Tourismus, Handel und Gastronomie

Im aktuellen Berichtsmonat war es der Bereich des Tourismus, mit Handel und Gastronomie, der für die stärkste Bewegung am Arbeitsmarkt sorgte. „Der traditionelle Saisonauftakt in der Tourismusbranche ist das Ostergeschäft. Allerdings fallen die Feiertage in diesem Jahr in den Monat April. Das ist im Vergleich mit anderen Jahren ein verhältnismäßig später Zeitpunkt. Ich rechne daher vor allem auch im nächsten Berichtsmonat mit einem deutlichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen“, so Radloff.

Der Tourismusbereich ist aber nicht der einzige Wirtschaftsbereich, der mit seiner Personalnachfrage für eine Belebung des Arbeitsmarktes sorgte. Positive Signale kamen in diesem Monat auch aus der Bauwirtschaft, dem produzierenden Gewerbe, der Land- und Forstwirtschaft und der Logistik.

Thomas Pult

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