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Rügen Bauarbeiten an Behelfsbrücke: A 20 wird bei Tribsees voll gesperrt
Vorpommern Rügen Bauarbeiten an Behelfsbrücke: A 20 wird bei Tribsees voll gesperrt
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16:29 02.05.2019
Stau auf der Behelfsbrücke auf der A 20 in Richtung Rostock Quelle: Dietmar Lilienthal
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Tribsees

Vor dem Saisonverkehr geht’s noch mal für einen ganzen Tag auf die Autobahnumleitung bei Tribsees: Am nächsten Mittwoch, dem 8. Mai, wird die A 20 im Bereich der Behelfsbrücke am A-20-Loch von 7 bis voraussichtlich 20 Uhr voll gesperrt.

Wie das Infrastrukturministerium in Schwerin mitteilt, ist das nötig, um in Hinblick auf die kommende Urlaubssaison Arbeiten an dem provisorischen Bauwerk zu erledigen. Unter anderem sollen die Asphaltdecke in den Übergangsbereichen zur Behelfsbrücke erneuert und die Fahrbahnmarkierungen aufgefrischt werden.

Das A-20-Loch bei Tribsees und auch die Behelfsbrücke haben zwei Jahre lang für Negativschlagzeilen gesorgt. Nun beginnt der Wiederaufbau.

Holper-Piste wird überarbeitet

Zudem werden zwei der holperigen Fahrbahnübergangsbleche zwischen Segmenten der Behelfsbrücke ausgetauscht und die Verschraubungen zwischen den einzelnen Brückenelementen nachgezogen. Dem Ministerium zufolge werden die Arbeiten vorsorglich ausgeführt, damit die Behelfsbrücke während der Hauptsaison hält.

Während der Sperrung wird der Verkehr aus Richtung Rostock an der Anschlussstelle Bad Sülze über die U 39 zur Anschlussstelle Tribsees geführt. Der Verkehr aus Richtung Stralsund wird von der Anschlussstelle Tribsees über die U 38 an der Anschlussstelle Sanitz wieder auf die Autobahn geleitet. Die Maßnahme ist mit dem Bürgermeister der betroffenen Gemeinde Lindholz abgestimmt.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Ohren zu in Langsdorf und Böhlendorf

Die rund 400 Einwohner der Gemeinden Langsdorf und Böhlendorf bei Tribsees müssen sich dafür wieder auf einen unruhigen Tag einstellen. Der komplette Verkehr der Autobahn 20 wird durch die Ortschaften umgeleitet. 

Im Herbst 2017 war die Autobahn zunächst auf der Fahrspur Richtung Rostock, wenige Tage später auch Richtung Stralsund metertief aufgebrochen. Die Autobahn ist dort über einem Torfgebiet gebaut. Details zur Ursache des spektakulären Zusammenbruchs, der auch international für Schlagzeilen sorgte, sind bislang nicht bekannt. Nach rund 15 Monaten war Mitte Dezember 2018 die knapp 800 Meter lange Behelfsbrücke als Interimslösung freigegeben worden. Die ganze Zeit über mussten die Einwohner den Lärm und Gestank von bis zu 20 000 Autos und Lastwagen täglich aushalten.

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