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Rügen Bremerin dankt für Rettung am Hochufer
Vorpommern Rügen Bremerin dankt für Rettung am Hochufer
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00:00 01.04.2015
Amts-Chefin Andrea Triebke
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Göhren

Die 54-jährige Frau aus Bremen, die am Montag durch Feuerwehrleute vom Hochufer des Göhrener Nordperds gerettet werden musste, ist wohlauf. Den gestrigen Tag nutzte die Urlauberin aus Bremen schon wieder für Spaziergänge. Bei einem solchen hatte sie am Montagnachmittag versucht, das Steilufer auf der Südseite des Nordperds zu erklimmen. Nach einer ersten Befragung hatte sie erklärt, den ausgewaschenen Bereich am Hochufer für einen Pfad nach oben gehalten zu haben. Von dort wollte sie sich einen Überblick über die Küste Mönchguts verschaffen, die sie nach wie vor „wunderschön“ findet, wie sie gegenüber der OZ gestern sagte. Sie habe sich gut und fit gefühlt. Dennoch kam sie bei der Kraxelei ins Rutschen. Halt fand sie an einem Strauch. Dort harrte sie etwa eine Stunde aus, bevor die von ihr alarmierten Retter sie in der Steilwand entdeckten (die OZ berichtete).

Sie sei überglücklich und froh, sagte die Bremerin gestern. Vor allem bei den neun Feuerwehrleuten würde sie sich gern bedanken. Zwei Kameraden hatten sich am Hochufer zu ihr abgeseilt, sie gesichert und nach oben verfrachtet.

Ob die Gerettete für diesen Einsatz zur Kasse gebeten wird, ist noch unklar. Bei grober Fahrlässigkeit sei das laut Brandschutzgesetz unter bestimmten Voraussetzungen möglich, sagt Andrea Triebke, Leitende Verwaltungsbeamte im zuständigen Amt Mönchgut-Granitz. Andererseits sei das „Befreien aus einer lebensbedrohlichen Lage“ prinzipiell kostenlos für den Verunglückten. „Eine Entscheidung dazu haben wir noch nicht getroffen. Der endgültige Bericht der Feuerwehr steht noch aus“, sagt die Amts- Chefin. Die hatte die Rettungsaktion gestern zum Thema der Dienstberatung mit ihren Kollegen gemacht. In der Beratung wurde festgelegt, dass die zuständigen Mitarbeiter gefährdete Uferbereiche in dieser Woche noch einmal verstärkt kontrollieren sollen. Das geschehe auch sonst nahezu wöchentlich. Dafür sei extra ein Küstenbuch angelegt worden. Dort würden die Entwicklungen dokumentiert und Maßnahmen notiert. Dazu gehören immer neue Schilder, die die Spaziergänger vor den Gefahren an der Steilküste warnen. Allein in den zurückliegenden Wochen seien 30 neue Tafeln aufgestellt worden, sagt der zuständige Mitarbeiter und Amtswehrführer Arne Fründt. Ein Bereich am Lobber Ort und an der Ufertreppe bei Klein Zicker wurden abgesperrt. In dieser Hinsicht sei man für den zu Ostern zu erwartenden Besucheransturm gerüstet, sagt AndreaTriebke und appelliert an Rüganer und Gäste, die Warnungen und Hinweise auch ernst zu nehmen.



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